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152/2016 - Kloweisende Bildgestaltung

Die indische Airportauthority hat die Eingangsflure zu den Toiletten auf allen internationalen Flughafen mit übergroßen Bildern von Männern und Frauen ausgestattet. Vorteile:  Ich finde das richtige Klo auch ohne eine der Landessprachen zu können und kann dabei die Piktogramme vernachlässigen. Ich kann mich an den abgebildeten Menschen erfreuen. Zum Beispiel an dem Herren mit dem Geschirrtuch um den Kopf. Foto: Eingangsbereich zum Toilettenbereich im Flughafen in Dehradun / Uttarakhand 

151/2016 - Government Car

We arrive by Taxi at the Dehradun government compound for some meeting. A lthough the distance from the gate to the office building is only 300 metres, we are being picket up by a govenment car. VIP treatment. And it is not any car. It is a Government   Ambassador .  From the first day in India I have been fascinated by these cars. The taxi version that was in use during our time in Mumbai was already nice. But then, there is the official Government Ambassador that looks simply awesome.  The governments driver opens the door for me as I approach the car with eyes wide open and speechless from having the opportunity to get into the car. Inside and outside the car is  fully equipped with all the lovely assessories.  Curtains, towels, little Indian flags, a beautifull cotton sky. The technical equipment is amazing as well. The switches for the power windows (yes, power windows!) are real *clack* Switches. And so on. After a two minute ride we arrive a...

150/365 - Onprangering Poreinigungstechniken

Beim Management der kommunalen Flüchtlingsunterbringung in Heide war ein Thema immer wieder das Klöchen. Stundenlang haben wir in Sitzungen gesessen und erörtert, wie man das Thema Klo und Flüchtling in den Griff bekommen könnte. Von überall hörte man Schlimmes.  "Die Frauen hocken sich ja mit ihren Füßen auf die Klobrille. " Der Flüchtling, der mysteriöse Klogänger. "In den Unterkünften sind praktisch jeden Tag die Klos verstopft - die spülen die kompletten Rollen runter."  Komisch, daß dann in der Realität und fernab der Mutmaßungen doch irgendwie alles glatt lief.  Sag mir wie Du aufs Klo gehst, und ich sag Dir was für ein Arsch Du bist. Wir (ich sag' mal wir) sind ganz vorne dabei. Auf Klo Papier zu benutzen ist nämlich nicht so die Weltidee. Und dann auch noch flauschig und doppelt chlorgebleicht mit Duft, Blümchenmuster und Wasserzeichenprägung. Gehts eigentlich noch? Verursacht Müll. Verschwendet Ressourcen. Versaut die Umwelt. Verstopft die Ka...

149/2016 - Der komplettierende Einrichtungsgegenstand

Auf unserer Dachterrasse gibt es einen kleinen zusätzlichen Wohnraum, der mit zwei Türen, Fensterband, Strom, Licht, Deckenventilator und Klimaanlage voll ausgestattet ist. Der Raum für den Kicker.   Das Spielgerät dort hochzubekommen war nicht ganz einfach Der massive Korpus aus mosambikanischem Eukalyptusholz wiegt seine 100 kg. Mein Vorschlag an die indischen Helfer das Teil mit Gurten und Seilen an der Fassade hochzuziehen wurde höflich mit verständnislosem Nicken abgelehnt. So sind wir also die sehr enge Außenwendeltreppe eines Nachbargebäudes hochgeächzt. Bei 45 Grad Hitze. Drei Stockwerke. Den Kicker hochkant jede zweite Stufe verkantet. Oben angelangt über kleine Brücken, die die Dächer miteinander verbinden dann zu unserer Dachterrasse.  Der Tisch hat die vielen tausend Kilometer Reise und die Torturen der letzten Meter gut überstanden. Nunmehr gilt die Wohnung als fertig eingerichtet.  Video: Hommage an das Spielgerät

148/2016 - LaserEgg

The smartphone App Plume tells us constantly the actual level of airpollution in Delhi. And additionally the Airpurifiers in our house somehow indicate with a green, yellow or red light what roughly the airquality in our house is like. But there are striking differences in the various micro climates of the metropolis. While in one place in Delhi the airquality can be extremely bad, in another place the situation can be better due to less traffic, more trees, less farts or other factors. And  still there is a lack of information on the exact level of air pollution within the house or around us no matter where we are.  The "Laser Egg" from a chinese company does exactly this job. Measuring the airquality with a handy device and displaying it either on its own nasty bright screen or on any mobile device via an App.  It is a matter of fact, that within the first days a new owner of a LaserEgg measures the airquality almost anywhere. At the Supermarket, the favouri...

147/2016 - FKK Basteln am Mehrgenerationenschreibtisch

Obwohl wir einiges an Krempel und Möbeln mitgebracht haben, gibt es dennoch Bedarf an Einrichtungsgegenständen und Wohnassessoires. In Deutschland eine geradezu klassische Situation, die einen IKEA Besuch rechtfertigt, bzw. zwingend herbeiführt In Delhi haben wir bislang zwei Geschäfte ausfindig gemacht, die in dieser Hinsicht mehr als Ersatz bieten.  Fabindia bietet (neben Marmelade, Kloumpuschelungen, Bilderrahmen, Lichterketten, Mangochutney und vermutlich bald auch fair gehandelten Flachbildfernsehern) handgetischlerte Möbel aus dunklen Hölzern in klassischem, konservativem Stil an. Wuchtig, kolonial - und doch zeitlos. *hust* Dazu gibt es das volle Programm an Lampen, Vorhängen und weiterem Wohnungsschnickes, der eigentlich komplett überflüssig, aber ganz schön ist.  Die moderne Alternative ist ein reins Möbellable (also ohne Marmelade) aus Rajastan namens Urban Ladder . Klare, schlichte und bisweilen minimalistische Designs bestimmen die Produktpale...

146/2016 - zykloniger Empfang in Odissa

Wieder ist es eine eintägige Dienstreise, die mich quer über Indien fliegen lässt. Diesmal geht es nach Bhubaneshwar der Landeshauptstadt vom Bundesstaat Odissa im Osten Indiens. Nachdem die Dienstgeschäfte und Meetings in verschiedenen bundesstaatlichen Einrichtungen erledigt sind, habe ich etwas Aufenthaltszeit im örtlichen (internationalen!) Flughafen. Das Gebäude ist geprägt durch eine mächtige Dachkonstruktion aus geschwungenen Stahlfachwerkträgern.  Die letzten Tage, so hört man in den Medien, tobte schon der ein oder andere heftige Sturm über Odissa hinweg. Zyklone. Heute ist es den Tag über hell und schwülwarm bei etwa 42 Grad. Alles ruhig. Ich sitze bei Chole Bhature mit Pepsi als einziger Gast im Flughafenrestaurant im Obergeschoss und kann von oben in die Ankunftshalle blicken, als sich merklich der Himmel verfinstert. Zunächst braungelb. Dann einfach nur schwarz. Erste Windböen peitschen über das Dach und rütteln an den Fenstern. Der Kellner empfiehlt mir m...

145/2016 - Mudras

"Mudras" - übersetzt - "Das was Freude bringt."  Praktische Handgesten für den Alltag, die religiöse Praxis oder den Tanz. Fehlt nur die Pommesgabel und der Facebook-Daumen.  Foto: Mudras Darstellungen als Metallrelief auf dem Flughafen in Bhubaneswar. 

144/2016 - learn cycling

Jamal did his first attempts on learning cycling in La Paz / Bolivia on a BMX track called "Bicicross". This track is situated on an altitude of approximately 4.000m. Thin air, wild street dogs and huge puddles were the challenges there. Further practicing happend directly next to the northsea in northern Germany, facing strong wind and salty air.  The small park close to our house offers a proper circular running track. Although the streets in our calm residential area are also suitable for cycling, this mini running track is even better and safer for learning. Video: Cycling in Vasant Vihar

143/2016 - Das 35 Minuten Bier als Lippenzerfetzer

Warmes Bier trinken ist Ressourcenverschwendung. Bei Umgebungshitze gibt es u.a. zwei mögliche Abhilfen gegen rasche Biererwärmung: - schnelles Trinken  - kleine Gläser Bier aus kleinen Gläsern trinken macht keinen Spaß. Schnelles Trinken entfällt, wenn das Bier schon beim Einfüllen in einen Bierhumpen lauwarm wird. Die Gläser aus dem Küchenschrank haben knapp 40 Grad. Da es sich um bayerische Bierkrüge aus dickem Glas handelt, ist die gespeicherte Wärmeenergie recht hoch. Zur Biertrinkroutine gehört also inzwischen die Glaskühlung im Gefrierfach dazu. Und weil es einfach besser zischt, packe ich das Bier gleich mit in die Gefriereinheit hinein. Ein neuer Trick ist es, die Bierkrüge komplett im Gefrierfach aufzubewahren. Ich werde heute abend das erste Mal sehen, ob meine Unterlippe beim ersten Ansetzen am Krug festfriert und aufreißt. Prost.   Foto: gefriergekühlter Humpen, noch ohne die Reste der festgefrorenen Unterlippe

142/2016 - Streetchai

There is a small public park in front of our house that we visit every now and then. After spending some time in the bold heat there is desperate need for a Chai from the Chai-Shack at the corner of this park. It is beautifully situated in the shade under a huge tree. Some men are standing around the small open stall with the gas heater and the old pot in the middle. Every now and then a Rickshawdriver or some guys from the construction sites around are passing by to pick up some beedies (kind of a cigarette), cookies or Chai. As I arrive one of the men standing around insists to invite me for a "special Chai". He directs the Chaibrewmaster to "make special" so he pours extra milk and sugar in the pot. Although the pot and the sieve look pretty nasty the Chai tastes very good and so far (10 hours after drinking) I did not get sick. Video: Chai in the process of making   

141/2016 - Momos

Since three weeks Punam is our household support. Apart from that she is a great help and an amazing person with a sunny mood she is from Darjeeling. Common knowledge: people from that part of the world eat dumplings all day. Thus, today Punam prepared the first Momos for us. She did two different sorts of Momos. One sort steamed only for us, and one sort steamed and deepfried for the boys (filled with Paneer). Photo: First Momos en Casa 

140/2016 - Supertopcheckerchennai

Arbeitstermine im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu bringen mich ins 2.200 km entfernte Channai. Der Flug von Delhi dauert etwa drei Stunden. Morgens hin. Abends zurück. Entspannt, ohne Arroganz, aber bestimmt und fest entschlossen, wird geäußert, dass Tamil Nadu den Anspruch hat, die Nummer Eins unter den Bundesstaaten Indiens zu werden. "Wir wollen die Besten sein."  Von einem Termin zum nächsten fahren wir mit dem Taxi kreuz und quer durch die Stadt. Dabei kommen wir an einem gerade neu errichteten bundesstaatlichen Krankenhaus vorbei. Der Komplex ist beeindruckend wuchtig. Die mäandrierende Außenfassade wird mittig von einer Art Reichstagskuppel gekrönt. Ein Schild an markanter Stelle macht klar, dass das Ergebnis eines Krankenhausneubaus in Tamil Nadu mehr ist, als ein einfaches Krankenhaus. Es ist ein "Multi Super Speciality Hospital" . Foto: Superspezialtopcheckerkrankenhaus in Chennai.

139/2016 - Poröses Sauerdattelmus im Uhugewölle

Tamarinde hört sich nach Borke an. Staubig. Brüchig-porös. Herb-trocken. Auf dem Tisch steht ein Glas Tamarindenmus von Fabindia . Das Etikett zeigt Tamarindenschoten. Vertrocknet. Hutzelig. Vergnurpselt. Und ich stelle mir jeden Morgen aufs Neue die Fragen, ob es in der Sonne getrocknete Rattenexkremente sind, die so aussehen, oder ob es eher das Gewölle eines Uhus ist. Aber irgendwo in dieser Kategorie von Dingen ist die Gestalt von Tamarindenschoten anzusiedeln.  "Schachtelhalm! Süss und saftig! Lecker Schachtelhalm, jetzt kaufen!"  (Helge Schneider) Wie soll daraus Marmelade entstehen? Ein Frühstücksbrotaufstrich, der auch noch sehr lecker ist. Leckerer als Borke, Rattenexkremente oder Uhugewölle, da werden mir sogar Uhugewöllexperten zustimmen.  Es ist die perfekte Mischung aus Grafschafter Goldsaft und Pflaumenmus. Süßlich und zugleich ziemlich sauer. Streichzart aber nicht tropfend. Tiefbraun, und trotzdem von magisch-transzendenter Transluzenz....

138/2016 - TOP 5 Basic Coconut Cuts

As we already have our daily routine of drinking our Coconut in the evenings I have figuered out various ways to open a fresh green Coconut in order to insert a straw and drink the Coconut water. Here are five basic techniques, "cuts", with prerequisites and skill levels needed. Machine Cut Skill Level: Beginner Prerequisites: Any type of Coconut, powerdrill Drill one or two holes in the Coconut. Insert straw.  Square Cut Skill Level: Advanced Prerequisites: fresh green Coconut, sharp knive with a well pointed tip Peel the top part of the Coconut. Punch a square by piercing the coconut holding the knive perpendicular. Naked Cut Skill Level: Expert Prerequisites: Fresh green Coconut, sharp knife and strong hands Peel the whole coconut until you hold a pale white piece of coconut in your hands. Continue with one of the other techniques.  Paradise Cut Skill Level: Pro Prerequisites: big knive / machete, speed, accuracy, powe...

137/2016 - Lego

Another kickoff for a new weekend Lego project (railwaystation with attached landfill).  Photo: Sunday morning with Duplo Lego.

136/2016 - verschickt und zugenäht

Eine deutsche Postfiliale bietet den Kunden eine Auswahl verschieden großer Kartons zum Verschicken von Sachen an. Das ist ein netter Service. Aber "full service" nach indischem Verständnis geht viel weiter. Schließlich muss ich als Kunde in Deutschland immer noch so manches selber tun und entscheiden. Welche Größe brauche ich? Wie baue ich das Ding zusammen? Wo muss ich kleben? Eine Anleitung gilt es zu studieren etc... Ich will aber eigentlich nur einen Gegenstand wegschicken, und nicht Bauanleitungen für Pappkartons studieren müssen. Die indische Postfilie hält einen Service bereit, der einem all das abnimmt. Der zu verschickende Gegenstand wird einem Mann in die Hand gedrückt, und das postgerechte Einpacken erfolgt komplett über diesen Packfachmann. Er hat Kartons und Stoffsäckchen in allen Größen parat und weiß, wie es geht. Höhepunkt der Einpackzeremonie ist das Einnähen des Kartons in den Stoffbezug, der dann zum Abschluss per Filzstift beschriftet wird.  I...

135/2016 - But I still haven´t found what I´m looking for

Das Spiel vom letzten Wochenende wiederholt sich. Die gleichen Bedürfnisse nach Spaßplantschen liegen an. Die gleiche Vorbereitung mit Badesachen etc findet statt. Wir suchen wieder ein Hotel mit Pool aus. Das Hotel ist etwas kleiner und weniger pompös als jenes vom letzten Samstag. Aber die Poolanlage ist räumlich deutlich spannender, abwechslungsreicher nd größer. Verschieden tiefe Becken sind auf mehreren Höhen gestaffelt und laufen ineinander über. Blühende Bäume und Palmen ragen über die Becken. Der Garten ist größer und schöner. Bis auf zwei weitere Jungs als Gäste wären wir alleine gewesen, wenn nicht unzählige Tauben den Pool zusätzlich genutzt hätten. Als Trinkbecken, Badebecken und Klo. Klarer Minuspunkt. Dennoch ein netter Nachmittag. Aber: wir suchen weiter.  Foto: Wassereintritt. 

134/2016 - urban trees in the neighbourhood

Small hommage to the green city of Delhi and its amazing variety of trees and greenery. Video: Green in our neighbourhood in Vasant Vihar

133/2016 - Das indische Müsli

Noch verschlafen studiere ich beiläufig am Frühstückstisch die frisch erworbene Cornflakespackung der indischen Firma "24 Mantra".  Auf dem indischen Müslifressersektor hat sich in den letzten Jahren manches getan. Als wir 2008 in Mumbai gelebt haben, waren Frühstückscerealien etwas exotisches, was es ausschliesslich als Exportprodukt aus Südafrika, England oder Deutschland zu kaufen gab. Inzwischen schießen Biolables und Biomärkte aus dem Boden und natürlich produziert Indien eigene Müslis und Cornflakes wie auch das Produkt von 24 Mantras. Aber der recht kleingedruckte alternative Zubereitungsvorschlag auf der Stirnseite der Packung schockt dann so früh am morgen doch: es müsse ja nicht immer süß und langweilig sein, wenn man Cornflakes esse - so die einleitenden Worte. Einfach Zwiebeln, Möhrchen, Gurken Tomaten, Korianderblätter und grüne Chillies kleinschnibbeln und mit den Cornflakes, Salz, Chat Masala und Chillipulver mischen. Fertig ist das indische Müsli....

132/2016 - The silence of heat

We wake up in the middle of the night. Simultaneously. Just like that. Kids are still sleeping peacefully. All is calm. Very calm. There is silence in the room and the whole house. Real silence. Due to an electricity cut all fans and airfilters have stopped working and immediately we have silence. But surely after a while the heat in the room hits us.  We have adapted to the constant sounds of the fans and air purifiers so much, that it becomes unnormal for us, when this soundscape disappears. An airpurifier causes 50 db and I guess a normal ceiling fan a little more.  It makes me wonder if I had been asked before without knowing what I would prefer: either having to spend a night with heat or noise? Today I go for 50 dB instead of 35*C. And at least we do not have to bear both: heat and noise. Video: Air purifying and fan machinery at work

131/2016 - kaum Wattwürmer in der Aerocity

Das Bedürfnis bei der Hitze in Delhi in ein Becken mit kühlendem Wasser zu springen ist übergroß. Badeseen, öffentliche Schwimmbäder oder malerische Flussufer sind rar gesät, wohingegen ein kurzer Blick auf Google Earth bestätigt, dass Tophotels mit Swimmingpools reich an der Zahl in dieser Stadt vorhanden sind.  Die nahegelegene "Delhi Aerocity" ist ein größerer Hauserblock der infrastrukturell granatenmässig angebunden zwischen zwei Flugfeldern des Internationalen Flughafens Neu Delhi und einem Nationalen Highway liegt. Delhi Aerocity besteht quasi komplett aus Hotels und wir suchen uns für unser Vorhaben das Größte und Edelste heraus.  Pack die Badehose ein. Das Plastikspielzeug ist in der IKEA Tasche. Der Sand aus Büsum rieselt noch aus den Backförmchen. Familie Jahnsen fährt am Haupteingang vor und übergibt einem der unzähligen Pförtner das Auto. Um uns herum stehen verspiegelte Luxuslimousinen. Männer mit Goldrandsonnenbrillen klopfen lässige Sprüche, wäh...

130/2016 - first look at Aravelli Biodiversity Park

Pretty close to our home we have access to the Aravelli Biodiversity Park - a Regional Park. The pathways are broad and framed by bold walls (Jamal can perfectly walk on top of them). Otherwise the nature is more rough and wild, not urban-park-like shaped and maintained like in the big inner city parks.  We definitely have to explore his whole area more intensly. The short walk that I did with Jamal on a Saturday morning, while Kiran was sleeping, was not yet enough. Photo: bold walls that go all along beside the one of the bigger pathways.

129/2016 - Mall

Shopping auf lokalen Märkten und in kleinen Stationary Shops in der Straße oder in kleinen Stadtviertelläden ist für Supermarkt gewohnte Menschen ein Erlebnis. Es ist eben ungewohnt, den täglichen Einkauf bei einem kleinen Händler zu tätigen, der vielleicht selber direkt über seinem Laden lebt. Seine Kinder springen zwischen den Waren herum. Der Einkauf wird vom Sohnemann des Ladenbesitzers gerne um die Ecke nach Hause gebracht. Und dann drängt aber eben auch die Variante des Großhandels nach Indien. Malls gewinnen an Bedeutung. Internationale Ladenketten und Marken drängen auf den riesigen Markt und brauchen eine adäquate Platform im Raum. Der öffentliche Raum einer indischen Stadt ist nicht immer mit den Ansprüchen eines global agierenden Konzerns wie z.B. H&M kompatibel, wenn es um die Warenpräsentation geht. So entstehen Malls - introvertierte Megastrukturen am Stadtrand. Sie funktionieren als autarkes Gebilde, prinzipiell ortlos.  Ganz in der Nähe unseres W...

128/2016 - Tanzshow mit Gehörschutz

Saloni - eine ehemalige Studentin von uns aus der Zeit in Mumbai, lebt und arbeitet in Delhi. Sie betreibt inzwischen eine Tanzschule für Kinder und Jugendliche. Am vergangenen Wochenende hat sie uns zu einer Aufführung eingeladen. Die Musik und der Tanz waren beeindruckend. Die Show war perfekt. Einzig die Lautstärke der Lautsprecheranlage war extrem übersteuert und sehr laut. Da wir uns das aber schon gedacht haben, hatten Jamal und Kiran je ihren professionellen Peltor Gehörschutz mit und waren so bestens versorgt. Danke an Saloni für die Einladung und den tollen Abend. Video: Ausschnitt aus der Tanzshow

127/2016 - das indische Bankkonto und der Abwasserzweckverband Dithmarschen

Bislang haben wir alle Ausgaben mit unserem Euro-Bankkonto in Deutschland getätigt und sind damit einigermaßen gut langgekommen. Es gibt drei Möglichkeiten an das Geld in Deutschland zu kommen: Geldautomat / ATM Per Kreditkarte kann an jedem Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Obergrenze pro Abhebevorgang sind 10.000 Rupien (132 Euro). Geld abheben ist umsonst - der Umtauschkurs ist aber etwas ungünstig. Und natürlich hat die Kreditkarte selber auch noch eine monatliche Obergrenze. Um Bargeld für die täglichen Einkäufe zu haben, ist dies bislang unsere erste Wahl. Bei größeren Beträgen entfällt diese Möglichkeit, weil der Wachmann mit der Pumpgun unruhig wird, wenn man seine Karte das zwölfte Mal hintereinander in den Schlitz schiebt.  Zahlung per Kreditkarte oder Debitkarte In einem Restaurant, bei Uber, oder in einem Geschäft besteht natürlich oft auch die Möglichkeit der Kartenzahlung am Kartenlesegerät mit Geheimnummer und / oder Unterschrift. Am besten is...

126/2016 - Ode an die Dreifachsteckdose

Ich denke, ich habe mehr Dreifachsteckdosen als Unterhosen nach Indien mitgenommen.  Irgendwann vorher gab es das traumatische Erlebnis im Haus in Mosambik: der Mangel an Steckdosen in den Wänden überlagerte sich mit einer allgemeinen Dreifachsteckerknappheit im Land.  Nun haben einige Geräte in Indien Stecker mit drei Pins. Um für diese (wenigen) Geräte einen adäquaten Anschluss zu haben, schicke ich den Fahrer mit einer Skizze los, um mir eine indische Dreifachsteckdose im lokalen Elektrofachhandel zu besorgen.  Die mir bekannten Dreifachsteckdosen aus deutschen Baumärkten sind lieblos von chinesischen Robotern zusammengepresste Plastehülsen. Tränen der Rührung überkommen mich, als ich nun die indische Dreifachsteckdose, den HX-51 von HYLEX, in den Händen halte.  Die Verpackung Kein schnöder Kunststoffbeutel, sondern ein fester, sauber gestanzter und mit Stahlklammern verstärkter Karton umhüllt schützend den kostbaren Elektronikgegenstand. ...

125/2016 - Der Dachaffe mit Mangojieper

Ein normaler Dienstagmorgen. Jamal döst noch etwas länger im Bett bei halb geöffneten Vorhängen während im Esszimmer schon gefrühstückt wird. Irgendwann kommt er lächelnd im Pyjama an den Tisch und sagt, dass wir Affenbesuch haben. Tatsächlich. Auf unserer Dachterrasse schräg oberhalb des Schlafzimmerfensters sitz neben der Attika ein halbgroßer Affe und sieht uns an.  Kiran und Jamal sind verzückt. Und wir bekommen später erzählt, dass die Affen auf der Suche nach Mangobäumen sind. Und genau die gibt es auf unserem Grundstück.  Foto: Dachaffe

124/2016 - Mit dem Luftreiniger die Schwarzfüße vertreiben

"Und wie ist es mit der Luftverschmutzung?" Wo die Schwarzfüße wohnen. Natürlich laufen wir in der Wohnung immer barfuß herum. Wenn die verschiedenen Feinstäube in der Luft auch nicht immer durch diesigen Rauch zu sehen sind, so werden sie spätestens sichtbar, wenn wir uns abends die Fußsohlen waschen. Anfangs, ohne Luftfilter waren diese schwarz. Außerdem ist die Belastung in den Augen spürbar, so als hätte man ständig Schlaf in den Augen. Mund und Kehle trocknen schneller aus, und erzeugen einen metallischen Geschmack im Mund.  Inzwischen wird unsere Wohnung jeden Tag gewischt und es laufen permanent sechs Spezialluftfilter mit Aktivkohleeinheit und Ionisator. Seitdem ist es besser. Die Luft ist regelrecht frisch und die Entlastung von Augen, Mund und Rachen tut gut. Die Wirkung entfaltet sich natürlich nur bei geschlossenen Fenstern und Türen.  So wie die Menschen anderswo das Wetter und dessen Vorhersage verfolgen, ist es hier der Air Quality Index...

123/2016 - trip to work Vol. 2

New home - new trip to work. 4,9 km. Outside rushhour 10-15 min commute by car.  Video: New trip to work. Kishan is driving. 

122/2016 - Los Jahnsens from outer space

Der sonntägliche erste Mai lässt uns einen Ausflug zum Lotustempel im Westen von Neu Delhi unternehmen. Über die Gebäudearchitektur, den Landschaftspark und die kraftvolle Energie innerhalb des Tempels lässt sich gesondert berichten. Weil wir relativ früh am Vormittag dort sind, halten sich die Menschenmassen in Grenzen. Dennoch pilgert ein endloser Strom von Besuchern durch den Park zum Tempel, dann durch den Tempel hindurch und wieder zurück.  Wir sind mit Kinderwagen und zwei kleinen weißen Kindern an den prominenten Foto-/ Selfiestellen die Attraktion. Alle möglichen Leute, wollen auf ihrem Selfi vor dem Lotustempel unbedingt noch die Jahnsens mit drauf haben. Sollen sie haben. Und dann ist da noch eine Gruppe jüngerer Herren, die unbedingt Fotos von sich haben wollen, wie sie den Kinderwagen mit Kiran und Jamal schieben. Auch dem Wunsch wird entsprochen. Der Tempel verkümmert derweil bei all dem zum unbedeutenden Hintergrundornament.  Foto oben: Lotustempel Neu Delhi Foto...

121/2016 - waste management

Zusammen mit unseren Sachen kamen ebenso viele Kilo und Kubikmeter Verpackungsmüll aus Deutschland in Delhi an. Einiges habe ich direkt nachts mit den drei Lastwagen loswerden können. Zerbrochene Paletten und aufgebrochene Holzkisten sowie aufgerissene Stretch- und Noppenfolie wurden gerne von den jungen Herren entgegengenommen.   Nach dem Auspacken der Kartons und anderen Sachen türmte sich ein weiterer Berg Müll vor unserer Haustür. Es gibt ein kleines Recyclingprojekt mit Namen "Pompom" in Neu Delhi, welches halbwegs sortenreinen Müll aufkauft und abholt. Wir haben für den ersten Schwung Verpackungsmüll 460 Rupien (6 Euro) bekommen, verbunden mit der Hoffnung, dass mit dem Müll irgendwie besseres passiert, als wenn wir ihn einfach so weggeworfen hätten.  Foto: Jamal und Kiran kontrollieren das Wastemanagement. Dank an dieser Stelle an die Abfallwirtschaft Dithmarschen GmbH für den Support mit Gelben Säcken. 

120/2016 - morgendliches Parrotspotting

Keine Ahnung, ob die Bezeichnung "Papagei" für diesen grünen Vogel,  der mit seinen zwölf Kumpels allmorgendlich um unser Haus jagt,  korrekt ist. Vielleicht sind es die halbstarken Vorstadtrüpels einer  Gruppe Jungsittiche, die sich gegenseitig kappeln und alle paar Minuten laut kreischend und umherdüsend den Baum wechseln. Grün hinter den Ohren sind sie - soviel ist sicher. Erst im Mangobaum hinterm Haus, dann an der Seite, dann vorne im Baum mit den lustigen Trunselfrüchten und dann wieder hinten. Und wieder von vorne. Ein Papageienspektakel als Frühstücksuntermalung und wir mittendrin beim Parrotspotting Foto: Parrotspotting für Anfänger: In dem Foto vom Baum vor unserem Haus sind vier Papageien zu sehen. 

119/2016 - Googlemaps gestern und heute

2010 Mumbai Wir fahren im Privatwagen durch die Stadt und der einzige Plan den wir haben ist ein  iPhone 3G auf dem Googlemaps ein grob gepixeltes Satellitenbild zeigt, mit einem pulsierenden blauen Punkt, der unseren Standort darstellt. Es sind kaum Straßen erfasst und die vielen Funklöcher sorgen dafür, dass das Bild nur schleppend nachgeladen wird. Dennoch war es ungemein hilfreich und eine tolle Orientierungshilfe. "Fahre nach da vorne hin, zu den blauen Pixeln - dann sind wir am Meer und müssen nur noch rechts fahren ..." 2016 Delhi Die Stadt ist von Google komplett vermessen. Online oder offline leitet  Google Maps auf dem Smartphone den Nutzer perfekt durch die Stadt. Manchmal sind sogar kleinste Gassen verzeichnet, die mit einem Auto unbefahrbar sind, aber vielleicht einem Motorrad oder einer Rickshaw weiterhelfen. Die Damenstimme aus dem Äther weiß sogar die Straßennamen und kennt die halbwegs richtige Aussprache.  Veränderung der Geschäftswel...

118/2016 - unerwartet geflenst

Der Bierjieper treibt mich in einen nahegelegenen Liquor Store am Ende unserer Straße. Hier gibt es in schmaler  Auswahl Alkoholika zu kaufen. Ein paar Weine, einige wenige Biersorten und natürlich Schnäpse werden feilgeboten. Beeindruckend ist, dass er ausgerechnet Flensburger Pilsener im Angebot hat. Die Flaschen sind sauber poliert und stehen wie Trophäen im Schaufenster. Und dann gibt es nicht nur Flensburger Pilsener, sondern auch Flensburger Weizen und Flensburger Dunkel. Eine Flasche kostet etwa drei Euro.  Ich spare mir das große nordfrische Plopperlebnis auf für einen späteren Moment der da kommen mag, und erwerbe zum Preis einer Flasche Flens vier Dosenfosters. Prost. 

117/2016 - Sachen da

Unsere Sachen kommen am Montag aus dem Zoll. Das Timing ist brillant - am Dienstag endet der einmonatige Mietvertrag für das Serviceappartment. Wegen Beschränkungen für LKW-Verkehr innerhalb der Stadt kann die Anlieferung erst nach 23 Uhr erfolgen. Als ich nachts mit dem Auto aus dem Serviceappartment zur neuen Wohnung fahre, um dort die Sachen in Empfang zu nehmen treffe ich auf der Strecke die drei bunt bemalten Lastwagen mit unseren Sachen darauf. Zwei der Lastwagen haben eine offene Ladefläche aus denen die großen mit Stretchfolie umwickelten Pakete herausragen. Gemeinsam fahren wir zur Wohnung, wo uns eine lange Nacht erwartet.  Insgesamt sieben Männer erledigen das Auspacken. Es gibt keine Hebebühne oder sonstige Hilfsmittel. Lediglich eine alte Rasierklinge ist vorhanden, mit denen die Folienpakete aufgeschnitten werden können. Und eine große Eisenstange dient als Brechwerkzeug für die Kisten. Von den sieben Helfern sind zwei Chefs, die es sich sofort nach der ...

116/2016 - valet parking goes streetlife

"Valet Parking" ist eingespielt und gewohnt bei Hotels und Restaurants vor allem in Innenstadbereichen mit begrenzten Parkplätzen. Der Kunde kommt mit dem eigenen Auto direkt am Eingang der jeweiligen Lokalität vorgefahren, steigt aus und übergibt bei laufendem Motor Schlüssel und Fahrzeug einem Angestellten, der sich um das Parken kümmert. Beim Verlassen der Lokalität funktioniert das Ganze genau umgekehrt: der Wagen wird vom Angestellten geholt, und man kann wiederum direkt vor dem Haupteingang in das laufende (und gekühlte) Auto steigen und losfahren. Ein toller Service!  In Delhi habe ich es nun an zwei Stellen gesehen, dass es diesen Service auch normal im öffentlichen Raum in der Nähe von größeren Shoppingbereichen gibt. Dort laufen scheinbar privat organisiert junge Männer in Warnwesten herum, hauptsächlich kenntlich durch einen riesigen Schlüsselbund mit mehreren Dutzend Fahrzeugschlüsseln um den Hals. Der Service ist ansonsten der Gleiche wie oben beschrieben.  ...

115/2016 - First curtain Siesta

One of the first essential steps when it comes to make a home cozy and worth living in is the installment of curtains. Fabindia, an indian company, is a blend of IKEA, Manufactum and an organic food store. They also offer a pretty grand varienty of curtains in beautiful colours and patterns. This weekend we not only bought curtains, but we also installed them, realized that they were too short and managed to get a taylor in charge for the arrangement.  However, Kiran already enjoyed his first Siesta on the floor of the still empty boys room - with a charming redlight from the curtains moving slowly in the soft wind of the fans above. Video: A room with all new curtains from Fabindia

114/2016 - Back on indian roads!

Finally we did our first trip with our own car in Delhi. It has been a little while since I last drove my own car in India. Back in 2010 we were cruising with our Honda City in Mumbai. Compared to that experience traffic in Delhi is calm - although the odd and even scheme that is active at the moment might influence the amount of traffic a little.  After three years of left side driving in Germany little adaptation time was needed to be back on the right side system. Plus: driving without horning in Germany was so quiet. Now things have changed a little in India and more and more cars are seen with a sticker at the back saying "No honking please!" I can live with that. Photo: Kiran and Jamal in the back of our fully loaded car

113/2016 - uneingeschränkte Mobilität für PARTEI-Mitglieder

Seit einer Woche gilt in Delhi das so genannte "Odd even scheme". Für insgesamt zwei Wochen dürfen Montags bis Samstags zwischen 8 und 20 Uhr immer nur die Autos fahren, deren Kennzeichen entsprechend deckungsgleich mit dem jeweiligen geraden oder ungeraden Kalendertag sind. Am 15.4. dürfen z.B. alle ungeraden Kennzeichen fahren, am 16.4 alle geraden Kennzeichen usw. Es gibt einen Haufen Ausnahmen. Für folgende Gruppen gilt u.a. die Regel nicht: Politiker, Not- und Rettungsfahrzeuge, Taxis und Autorickshaws, ÖPNV, Diplomatenfahrzeuge, VIPs, Erdgasfahrzeuge und Fahrzeuge mit Frauen am Steuer (alleine im Auto, oder mit Schulkindern) Uns fehlt der Vergleich, um wirklich sagen zu können, ob durch diese Maßnahme der Verkehr in der Stadt signifikant weniger wird. Mir ist beim morgendlichen Blick aus dem Bürofenster auf die Haupstraße nur die Masse an öffentlichen Bussen aufgefallen. Zudem waren zeitweise die Wartezeiten auf ein Taxi bei Uber etwas länger als sonst (üb...

112/2016 - Die indische Fußgängerzone

In der Nähe unserer neuen Wohnung, gibt es einen mittelgroßen Geschäftsbereich mit einer Fußgängerzone. Der Bereich ist von der eigentlichen Hauptstraße "Munirka Marg" abgehangen und nur fußläufig zu durchqueren. Das Laufen, vor allem mit Kindern, wird so wesentlich entspannter. Ein guter Teil der Geschäfte, Restaurants und Läden ist (natürlich) hochpreisig. Aber internationale Marken sind neben kleinen indischen Einzelhändlern, McDonalds in unmittelbarer Nachbarschaft zu indischen Restaurants und der Kinokomplex ist neben dem Handyschalenverkäufer im fliegenden Verkaufsstand zu finden. Die Mischung stimmt also. Der öffentliche Raum ist leicht abgerockt, aber noch einigermaßen nutzbar und noch nicht zu ungepflegt. Imposant sind die vielen großen Bäume, die inzwischen völlig aus der Proportion der Fußgängerstraße herausgewachsen sind, und Urwaldcharakter haben.  Und spätestens wenn eine kleine Kuhherde in großer Ruhe und majestätischer Gelassenheit vor den Geschä...

111/2016 - Die urbane Kuhherde in Googles Verkehrsrechner

Unsere neue Wohnung liegt 4,9 km von meiner Arbeit, 6,7 km von Jamals Kindergarten und 10 km vom India Gate entfernt. Googlemaps gibt für diese Distanzen außerhalb der Rushhour folgende Autofahrminuten an: Büro 11 Minuten, Kita 14 Minuten, India Gate 19 Minuten.  Google liegt mit dieser Zeitschätzung ziemlich nah an der Realität, weil Google dank Uber (ein App bzw. Internet basierter Taxiservice, bei dem jeder Taxifahrer mitmachen kann, der ein Smartphone besitzt) auf unglaubliche Verkehrsdaten über Delhi zurückgreifen kann. In fast jedem Taxi hängt ein Smartphone auf dem Googlemaps den Weg weist. Und auf jeder halbwegs befahrbaren Straße in Delhi fahren immer zeitgleich mehrere solcher smart vernetzter Taxis nebeneinander her. Die Datendichte muss unglaublich sein, mit der sich hier Voraussagen machen lassen.  Wir fahren gerade mehrmals am Tag mit Uber und die Zeiteinschätzung, die Googlemaps bereits am Anfang der Fahrt gibt, ist fast schon gespenstisch genau, wenn man am End...

110/2016 - new flat 1

We can no longer wait to finally move to our new flat. But first our stuff has to be cleared from the costums at "Delhi Dry Port". That is why we have spent some time the last evenings in the new flat just like that. To be close to the place that soon will be our new home. Enjoying the empty spaces. Imagining what to put where, and where to do what.  The painter is almost done with his work. We have already bought some plants from the nursery. Jamal and Kiran checking on their room (it is possible to pick Mangos from the Mangotree right from the balcony of their room!) And tonight we even brought us some pizza to have our very first diner on the floor of the empty flat. (Thank you, Pizza Hut Delhi, for this unique experience!) Photo: Evening diner on the floor of the empty flat

109/2016 - Coconutwalas

These guys are our heros here at Safdarjung (along with the Dairy Milk Man): The Coconutwalas. Almost every evening we are going for a short walk to visit them and to buy some of the delicious Coconuts. It became a routine for us to enjoy the Coconuts at home icecold from the freezer. Video: Buying, preparing and enjoying Coconut from The Coconutwalas