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Es werden Posts vom Oktober, 2008 angezeigt.

DAS MEER

Das Meer liegt in etwa 1500 m Entfernung zu unserer Wohnung. Leider können wir es von dort aus nicht sehen, weil der "Pali-Hill" dazwischen liegt. Von der Dachterrasse meiner Arbeitsstelle ist es jedoch zu erkennen. Von unserer Wohnung aus brauchen wir zu Fuß etwa 20 Minuten. Dann sind wir an der sogenannten Carter Road, einer Straße mit breiter Promenade direkt am Wasser. Die Küste ist hier steinig und felsig. Das Wasser ist bei Ebbe dann weitere 500 m entfernt. Man kann auf Steinbänken sitzen und auf den Horizont gucken. Kleinere Mangrovenwälder sind in der Nähe. Leider ist das Wasser sehr stark verschmutzt. Gerade bei Ebbe merkt man dies: Papier und Plastiktüten liegen auf den Steinen und manchmal liegt ein unschöner Geruch in der Luft. Dennoch lohnt es sich - beispielsweise für Sonnenunterganggucken. Dann gibt es eine weitere Strand-Möglichkeit: Juhu Beach ca. 2 km weiter im Norden gelegen. Von unserer Wohnung brauchen wir mit der Rickshaw 20 Minuten. Dort gibt es ein

Essen in Bandra

Lecker, lecker, lecker, muss man schon sagen !! Wir sind mangels einer ausgestatteten Küche bisher jeden abend im Stadtviertel unserer Wohnung auf Restaurantsuche. Das ist bequem, erschwinglich und überaus lecker. In der Regel sind die Räumlichkeiten in denen gespeist wird (wie bereits beschrieben) auf Temperaturen heruntergekühlt, die den in der Stadt grassierenden Erkältungswellen den Boden bereiten. Die Speisekarten sind sehr umfangreich, und bis auf einige Ausnahmen (zumindest für mich) meist unverständlich. Nur anhand einiger Wortfetzen (Alu=Kartoffel, Paneer=Käse etc.) kann ich inzwischen einige Gerichte in Kategorien einordnen; Ist aber auch eigentlich nicht nötig: bisher hat alles ziemlich gut und interessant geschmeckt. Bekömmlich ist die Küche sowieso. Für Vegetarier haben die Restaurants mindestens die gleiche Anzahl an "Veg"-Gerichten parat, wie Fleischgerichte. Kurzum: der kochende Inder hat bisher perfekt unseren Geschmack getroffen. Weil viel und gerne mit d

die ARBEIT

Den ersten morgen in Mumbai werden wir nach dem Frühstück vom netten Raffles Chauffeur im kühlschrank-klimatisierten Auto abgeholt. Die Sonne scheint, die Luft ist schwer feucht heiß. Ein kurzer Aufenthalt im Freien und etwas Bewegung genügt bereits , um durchgeschwitzt zu sein. Dünnes Hemd, dünne Hose, Unterhose und ein paar leichte, offene Schuhe sind das Maximum an Kleidung, welches noch erträglich ist. Die Raffles-Design-Uni liegt in der Linkin-Road, eine der quirligsten und lebendigsten Straßen des Stadtviertels Bandra. Auch im Westen bekannte Modelabels, McDonalds, Banken und jede Menge andere Geschäfte befinden sich ebenso in der Straße. Der Leiter von Raffles Mumbai, führt uns durch das ganze Gebäude und stellt uns allen vor. Auf fünf Etagen befinden sich alle Büros und Arbeitsräume. Alles ist hell und freundlich. Die Wände sind teilweise mit Pastelltönen gestaltet. Studentenarbeiten sind an den Wänden ausgestellt. Möbel und Schreibtische sind aus hellem Holz. Für alle Lecture

das Wetter

"36 Grad - kein Ventilator das Leben kommt mir gar nicht hart vor" 2Raumwohnung Pünktlich zum Ende der Regenzeit sind wir angekommen. Die Tage unserer ersten Woche sind die heißesten im ganzen Jahr. Wir hatten jetzt tagsüber durchgehend 36 bis 37 Grad (im Schatten). Nachts wird es kaum "kühler" als 27 Grad. Die Zeitungen berichten von vielen Erkrankungen, die auf die Hitze zurückzuführen sind. Die nächsten Regenschauer wird es tatsächlich erst im Juni nächsten Jahres geben. Ein Glück: wir haben unsere Fleecejacken, Lamasocken und Allwetter-GoreTex Ausrüstung dabei ! Nachts nervt das Rattern der Klimaanlagen im Hotel. Da unsere Wohnung gut (quer-)belüftet ist, werden wir zum Glück keine Klimaanlage brauchen. Ein großer Pluspunkt unseres Stadtviertes (Bandra) sind die vielen großen - manchmal mächtigen - Bäume in den Straßen. Sie senken die Temperatur merklich und filtern auch die Luft spürbar. Die Straßen sind an vielen Stellen wie 8 Meter hohe grüne Tunnel mit to

NAUSHAD-ALI

Er stand morgens auf einmal im Raffles Büro neben uns und nahm die Anweisungen der Kollegen entgegen, was bei unserer Wohnungssuche zu beachten sei. Anfangs war uns schleierhaft, was er eigentlich tut, woher er kommt und wie er sein Geld verdient. Er war einfach immer da: Knappe 1,60m groß, um die 20 Jahre alt, schwarze Haare, kurzer Vollbart mit akzentuiertem Schnurrbart und Baseballkap. Das gepflegtes Hemd mit aufgekrempelten Ärmeln, die Anzughose und die Lederschuhe allesamt etwas zu groß, so daß eine seriöse und doch legere Gesamthaltung entsteht. Cool, locker, zielstrebig und kompetent sein Arbeitsstil. Seine zwei Mobiltelefone in der Hemdtasche mit grellem Klingelton sind fast pausenlos im Einsatz. Der Muslim-Hip-Hopper als Makler und Problemlöser für alles. Der wandelnde Knoten in einem Netzwerk, daß geschätzte 50 Leute umfasst. Egal was man ihn fragt, er hat immer eine Antwort, bzw. holt sie sich von jemand anderem - sofort. Kommunikation und sofortiges Handeln sind seine Mark

Mumbai speaking ... ?

Wir sind gut in Mumbai angekommen. Alles läuft bisher für uns sehr gut. Die Stadt übertrifft unsere Erwartungen - die Fülle der Eindrücke macht uns gerade einigermaßen sprachlos . Wir lassen daher erstmal die Bilder sprechen : >>> zum Album "Mumbai_Start"

Dazwischen im Leerraum

Ist es nicht herrlich in einer leeren Wohnung zu sein ! Wenn man stetig scheinbar zu viel hat, ist Leere auf einmal Luxus. Hier die aktuellen Zahlen, wo unsere Sachen geblieben sind (pfeilschnell aus der Hüfte geschätzt).