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Es werden Posts vom 2010 angezeigt.

2011 + JAMAL

Willkommen 2011! Willkommen Jamal! Wir wünschen allen ein schönes Neues Jahr 2011. Ausserdem geben wir die Geburt unseres Sohnes Jamal bekannt. Er wurde am 24.12.2010 in München geboren. Liebe Grüsse von Shanti, Georg und ... Jamal ----------------- Welcome 2011! Welcome Jamal! To all of you a very Happy New Year 2011. In addition to this we herewith announce the birth of our son Jamal. He was born the 24th of December 2010 in Munic. All the best from Shanti, Georg, and ... Jamal ----------------- Bem-vindo 2011! Bem-vindo Jamal! Desejamos a todos um Feliz Ano Novo 2011. Também anunciamos o nascimento do nosso filho Jamal. Ele nasceu no dia 24 de Decembro 2010 em Munique. Abraços, beijinhos e cumprimentos de Shanti, Georg, e ... Jamal ------------------ Bienvenido 2011! Bienvenido Jamal! Les deseamos a todos un Feliz Año Nuevo 2011. También queremos anunciar el nacimiento de nuestro hijo Jamal. Nació el 24.12.2010 en Munich. Abrazos calurosos de Sha

EDOMOKI goes Mosambik

"Ich werde in Afrika einen Kicker bauen!" - mit dieser Vision und einigem bei "Kickerklaus" (www.kickerklaus.de) erworbenen Kickerzubehör, verliessen wir im Juli 2010 Deutschland gen Mosambik. Die Zukunft und der Erfolg dieses Planes war ungewiss. Zu viel Unplanbares, zu viele Rätsel, die dieses Land in punkto professionellem Kickern umwittern. Gibt es in Mosambik brauchbare Materialien? Werde ich versierte Handwerker finden, die sich in diesem hochpräzisen handwerklichen Metier auskennen? Der Zufall, oder wohl eher der grosse afrikanische Kickergott, wollte es so, dass wir in einer Gegend in Mosambik landeten, die für Holzgewinnung und Holzverarbeitung bekannt ist. Die Stadt Manica lag einst umgeben von finsteren Urwäldern, in denen die exostischsten Tropenhölzer zu finden waren. Heute gibt es nur noch vereinzelte Wälder in entlegenen Gebieten. Doch noch war er nicht geschlagen, der letzte Baum, aus dem sich der Korpus für einen Tischkicker tischlern liesse.

Shanti in der Cosmopolitain

>>> Der ganze Beitrag als pdf hier.

Sitzend wachen

Der Job als Wachmann, rund um die Uhr eine Pforte, ein Tor oder einen Eingang zu bewachen, wird allgemein ungern im Stehen verrichtet. Man sollte also meinen, dass zur Standardausrüstung eines Wachmanns zu allererst ein Stuhl gehört, und erst danach über die Anschaffung weiteren Firlefanzes wie Uniform, Knüppel oder Handschellen nachgedacht wird. Auch in Mosambik kann man jedoch im unmittelbaren Umfeld eines Wachmanns eher die letztgenannten Gegenstände finden und eher selten neu gekaufte Sitzmöbel. Der Stuhl für den Wachmann muss also in der Regel eigenmächtig von ihm selber organisiert werden. Design- und Ergonomieaspekte spielen bei der Suche nach der Sitzgelegenheit eine eher untergeordnete Rolle. Betrachtet man die in Maputo eingesetzten Wachmann-Stühle wird schnell klar, dass das Hauptkriterium bei der Auswahl eines passenden Stuhles der Preis ist: das Teil muss umsonst zu haben sein - alles andere kommt nicht neben die Pforte. Nun liegt es wohl in der Natur der Sache, dass G

Fun with Coconuts

Prepare a Coconut snack and an oil candle from a Coconut in ten easy steps. Here is how it works: You need: - a Coconut - drill - handsaw - strong knife - straw - sandpaper (- maybe: a fridge and a glass) Step 1 Put the Coconut in a fridge for about one night. Step 2 Get all the mentioned stuff you need and look out for a shady place to start the work. Step 3 Drill a hole in the (cold) Coconut. Use one of the three dark spots to do so. Either insert the straw and drink the cold and refreshing Coconut water directly, or pour the Coconut water in a glass and keep it in the fridge for later. Step 4 Use the handsaw to cut the Coconut into two pieces. Step 5 Get the white Coconut flesh from the two half Coconut pieces. Use a strong knife. Mind your fingers. Step 6 The Cococnut part with the three dark spots and the hole is no longer needed. Step 7 Prepare the Coconut meat. First cleaning and washing with water. Then cutting into small stripes is best to have

Die Chimoio - Manica Battle 2010

Die Städte Chimoio und Manica liegen nur knappe 70 km voneinander entfernt. Chimoio ist Provinzhauptstadt und Manica ist quasi Grenzstadt zu Simbabwe. Die Städtekonkurrenz spricht niemand bisher offen aus, und doch kann man schon in jedem normalen Mosambik Reiseführer unterschwellig und zwischen den Zeilen das Vergleichen und Aufwiegen der jeweiligen Vor- und Nachteile lesen. Manica sei irgendwie schöner und im Grünen gelegen, doch Chimoio habe ja mehr Infrastruktur und auch Essen und Einkaufen könne man dort besser. Irgendwie wahr und doch nur die halbe Wahrheit. Zeit für eine genauere Betrachtung und eine Aktualisierung dieser Konkurrenz. Zeit für: "Die Chimoio - Manica Battle 2010" ! Einkaufen Du möchtest Dein Huhn nicht selber schlachten, und kaufst auch gerne mal in Folie eingeschweisste Nahrungsmittel aus Übersee? Dann ist Manica nicht Dein Einkaufsparadies, wohl aber Chimoio mit seinem großen südafrikanischen "Shoprite" Supermarkt. Den VGA Miniport Grafikadap

MOZ hat die Haare schön

Mosambik. Erstes Mal in Afrika. Was wird am Anfang wohl das Prägendste sein? Welche Eindrücke werden mich am Meisten beschäftigen im Alltag der ersten Tage? Diese Fragen stellt sich wohl unbewusst fast jeder, der in ein fremdes Land geht. Und genauso unbewusst und automatisch beantwortet jeder für sich diese Fragen mit Bildern, die eine Erwartung aufs Neue umschreiben, die nur begründet sein kann auf den Dingen, die man bereits über das Land gehört, gelesen oder sonstwie erfahren hat. Ich dachte vorher, als grosser Weisser in einer Menschenmasse aus Schwarzen zu sein, würde dieses Prägende der ersten Tage darstellen. Weit gefehlt. In Indien fühlte ich mich viel mehr beäugt und verfolgt von den interessierten und neugierigen Augen der Inder. Auch wurde ich anfangs oft und gerne von irgendwelchen Leuten mit "hello, my friend" angesprochen. Das anfängliche Grundgefühl war das eines außenstehenden, herausgehobenen Betrachters. Hier in Mosambik, wo auch viel weniger Menschen auf

Afrikabiere

Wenn Mann als Deutscher schon in Afrika weilt, dann ist es nur folgerichtig und geradezu klassisch als erstes über das hiesige Bier zu schreiben. Selbst der Geheimrath hätte in der gleichen Situation nicht anders gehandelt. Zunächst gibt es über die hiesigen Biere nur massiv Gutes zu berichten. Punkt eins: es gibt Bier in guter Auswahl. Und weiter: Bier ist selbst in Restaurants nicht allzu teuer (ab ca. 1 Euro die Flasche). Biertrinken ist populär. Überall und zu jeder Tageszeit wird Bier verkauft und konsumiert. Bier ist hier ein Männergetränk - die Dame trinkt Sangria.  Dennoch gilt auch festzuhalten: Alle im Folgenden beschriebenen Biere nehmen es mit den Regeln eines Deutschen Reinheitsgebotes nicht so ernst. Meist findet sich zum Beispiel Zucker auf der Liste der enthaltenen Substanzen. Da höre ich schon den ersten Kronkorken zischen! Es geht also los:   2M Gesprochen "Doschämme", steht für "MAC Mahon" und kommt nicht aus Cupertino. Ein leichtes Bier

Erster Blick auf Maputo

Maputo hat sozialistischen Charme: schon bei unserem ersten Spaziergang durch die Stadt fallen die relativ breiten Avenidas mit ihren beidseitigen Gehwegen und Baumreihen positiv auf. Verglichen mit Mumbai ist es sehr bequem zu spazieren. Die Luft ist dank der Meeresbrise meist sauber, die Menschen sind ebenso nett, doch weniger zahlreich wie in Mumbai. Der Innenstadtbereich lässt sich in einer Dreiviertelstunde zu Fuss durchqueren. Obendrein haben die Strassen wohlklingende Namen wie: Avenida Salvadore Allende, Avenida Karl Marx oder Avenida Vladimir Lenine. Das DED Gästehaus, in dem wir wohnen, liegt nicht weit vom Meer entfernt. Nahe einer der zentralen Strassen mit zahlreichen Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, ist es dennoch ruhig in einer Nebenstrasse gelegen. Von der Dachterrasse haben wir einen tollen Blick über die Stadt und die Meeresbucht. Kulinarisch ist bisher ein leckeres Frühstück in einem der zahlreichen Strassencafés erwähnenswert. Das portugiesisch anmutende Ge

Meisenjunge!

Meisenjunge! sei tapfer mutig - ist der Ast auch noch so hoch. Auf dem Du sitzt, mit Arsch auf Grundeis und gebangt nach unten blickst. Eltern motzen, Brüder lästern, jung´ Gemüse das Du bist. Streck´ den Flügel - hoch den Kopf! auch wenn der Hals noch flauschig ist.

Jahnsens Mumbai TOP15

Although we are still in Mumbai we have already taken a step back from Mumbai and we can see the complete amazing city and our past 18 months as a whole. At the moment we are busy visiting our most favourite places in and around Mumbai for one last time. This is a good moment for an overall conclusion and a rating in 15 categories:

Bahnfahren in Mumbai

An den innerstädtischen Bahnhöfen der zwei zentralen Bahnlinien, die auf die Südspitze der Stadt führen, finden sich die höchsten Menschendichten Mumbais. Schon in einem Umkreis von etwa 2 Kilometern um diese Haltestellen herum bemerkt man einen deutlichen Wechsel der Dichte, der Aktivitäten und der allgemeinen Qualität des öffentlichen Raumes. Eine doppelte Reihe aus Geschäften und Ständen drängt sich um den mittigen Strassenraum. Hinzu kommen weitere temporäre Marktaktivitäten wie fliegende Händler. In diesen Vierteln kauft die Bevölkerung einen grossen Teil der Produkte des täglichen Bedarfs zu guten Preisen. Die befestigten gepflasterten Oberflächen sind einer enormen Belastung ausgesetzt, so dass die Stadt inzwischen versucht, diese Bereiche komplett mit einer etwa 40 cm dicken Stahlbetondecke zu versehen.

Indische Dorfschule

Zusammen mit einem Kollegen, Dominik Raskin aus Belgien, arbeitet Georg an der Verbesserung einer Dorfschule in der Umgebung von Mumbai. Eine im sozialen Bereich arbeitende Organisation (Impact India Foundation) hat dieses Projekt initiiert und uns angesprochen, ob wir nicht Lust hätten mitzuarbeiten. Nachdem wir Anfang Februar die Schule besucht haben, konnten wir an einem ersten Konzept arbeiten, welches bei der o.g. Organisation und den offiziellen Stellen sehr gut aufgenommen wurde. Weitere Einzelheiten finden sich hier >>> (in Englisch) Foto: Dominik und Georg inmitten der Kinder der Dorfschule (Ashramshala) in Daggadipada (zwei Autostunden nördlich von Mumbai)

Der Indische Führerschein

Der Internationale Führerschein, sorgsam ausgestellt vom Straßenverkehrsamt Braunschweig, hielt den kritischen Blicken der indischen Polizisten nicht mehr stand. Ja, er wurde gleichsam zum leichten Vorwand irrwitzige Bußgelder von mir zu kassieren. Fast täglich und ansonsten ohne weitere Gründe und auch auf den zahlreichen Schleichwegen zwischen der Arbeitsstelle und dem zu Hause spürte man mich auf und verhöhnte den deutschen Fetzen Papier. "No Sir, this is no indian driving licence." Autofahren in Mumbai wurde für mich zum Spießrutenlauf.

Die indische Kreuzung

Artikel auf www.urbanophil.com // Gastbeitrag von Georg Jahnsen aus Mumbai // Indische Kreuzung (Fotograf: Georg Jahnsen) In einem der vergessenen Stadtviertel Mumbais, an diesem einen Sonntag, an dieser einen Kreuzung, passierte es mal wieder, dass nichts mehr ging. Autos, Rickshaws, Handkarren, Kühe, Ziegen, herumstehende und herumliegende Gegenstände und jede Menge Menschen waren plötzlich ineinander verkeilt ohne sich dabei zu berühren. Respektvolles ineinander verkeilt sein. Es wurde mit den Händen gefuchtelt und Lärm veranstaltet. Normalerweise hilft dies beim eigenen Vorankommen in Mumbai. Nicht so an diesem Tag und an dieser Kreuzung. Am Schluss versuchte jeder noch die letzten paar freien Zentimeter vor sich zu gewinnen. Doch dadurch wurde die Situation nur noch vertrackter. Die letzten möglichen Lücken, die noch als Auswege hätten benutzt werden können, schlossen sich. Ein letztes allgemeines Hupen und Rufen bäumte sich auf. Und dann wurde es still.