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Es werden Posts vom Juni, 2009 angezeigt.

Saluting Monsoon Season

Water masses from the sky, Indian waters rising high. Ganesh is snorkeling with his trunk. Holy Cow is nearly sunk. Rickshawdriver can't believe: his Rickshaw floating like a leaf, on holy waters in the street, where shit and piss and panspit meet. Rain and heat and dusty air, nasty insects everywhere. Umbrellasellers earning rich. Welcome, Monsoon: you dirty bitch! by Georg Jahnsen

Urbaner Monsun

folgender Artikel ist auf www.urbanophil.net erschienen: Urbaner Monsun /Gastbeitrag von Georg Jahnsen Die ersten schweren Regenfälle der diesjährigen Monsunsaison werden in Mumbai in Kürze beginnen. Jeweils um den 24. der Monate Juni und Juli werden diese Monsunregenfälle von extremen Gezeitenhochwassern überlagert. Die Stadt erwartet ein Jahrhunderthochwasser, welches möglicherweise schlimmer ausfallen wird als jenes vom Juli 2005, welches die Stadt bis zu zwei Meter überflutete. Angesichts dieser bevorstehenden Ereignisse versucht sich die Stadt, so weit Mittel und Möglichkeiten vorhanden sind, zu rüsten. Private Geschäfte, Restaurants und Hotels lassen provisorische Dächer aus Bambus und blauen Plastikplanen vor ihren Gebäuden errichten und versuchen mit Sonderaktionen und Rabatten (”Monsoonshopping”) den zu erwartenden Umsatzrückgängen von bis zu 30% zu begegnen. Die abenteuerlichen Dachkonstruktionen sehen dabei denen der städtischen Slums nicht unähnlich. Die städtische Ver

GUT FRISIERT

Mein erster indischer Frisörtermin führt mich auf Anraten meiner (stets gut frisierten) Studentinnen zu einem der angesagten Bollywoodfrisöre der Stadt. Der Laden heißt "Bottlegreen". Hier gehen die Stars ein und aus. Die Wände sind zartgrün in Schwämmchentechnik betupft. Der Trockenblumenstrauß auf dem Designer Beistelltischchen ist farblich abgestimmt mit den topmodernen Frisiersesseln. Ich zahle 600 Rupees (ca. 10 Euro) für einen wohlgestalteten Innenraum, eine feste Terminzusage, jede Menge Smalltalk und einen mäßigen Haarschnitt, der nach jung und hip aussehen soll. Immerhin: der Sohn der Friseuse konnte als Kunde für Shantis Malschule gewonnen werden. Mein zweiter indischer Frisörtermin führt mich schließlich in eine kleine Seitengasse zu einem Laden, den die Rickshawfahrer bevorzugt aufsuchen. Ein Freund hat ihn mir als "einfach und gut" empfohlen. Termine werden hier nicht gemacht- man geht hin und bekommt seinen Haarschnitt. Beim ersten Besuch zur Mitt