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Es werden Posts vom 2014 angezeigt.

2015: feliz . happy . froh

Buena vista. Como siempre en lo alto. Aire de cristal claro. Cielo muy cerca. Bandas de musica en el camino para el nuevo año. Explosiones en todas partes. Los rayos del sol todo a través de nosotros. ¡Oye! 2015: Hazlo nuevo sin dudarlo. "Lo nuevo siempre es mejor". Saludos de Los Jahnsens, La Paz Shanti . Kiran . Jamal . Georg Gute Aussichten. Wie immer hoch oben. Luft glasklar. Himmel ganz nah. Straßenkapellen fürs neue Jahr. Knall überall. Sonnen druchfluten uns. Ey, 2015: Machs neu ohne Scheu. "Neu ist immer besser." Liebe Grüße von Los Jahnsens, La Paz Shanti . Kiran . Jamal . Georg Gorgeous view. As always high up. Air crystal clear. Sky so close. Street chapels for the new year. Loud bangs everywhere. All sunlight within us. Hey, 2015: Do new. No fear. "New is always better." Greetings from Los Jahnsens, La Paz Shanti . Kiran . Jamal . Georg

Noche buena 2014

Kiek hin, wat is de Himmel so rot, dat sünd de Engels, dei backt dat Brot, den Wiehnachtsmann sien Stuten för all de lütten Leckersnuten. Nu packt de Töllers ünners Bett un lecht jeu hin un west recht nett. Denn wat de Engels hevt backt, dat shallt ji probeirn und smeckt jeu dat good, dann hört se dat gern. De Wiehnachtmann de smunzelt, nu backt man mehr ach, wenn doch bloss erst Wiehnachen wür. Los Jahnsens wünschen Frohe Weihnachten aus La Paz! Foto1: Weihnachtshimmel über El Alto / La Paz en la noche buena (24.12.2014) Foto2: Weihnachtskrippe 

Tumbo

Tumbo ist der Name einer Frucht, die in Bolivien weit verbreitet und äußerst beliebt ist. Letzte Woche haben Jamal und ich einen Vormittag zur großen Tumboernte in unserem Garten genutzt. Die Rankpflanze (Tumbo ist der Efeu Boliviens) bildet zusammen mit einem einfachen Rankgitter aus Holz inzwischen ein gutes Dach für das darunter parkende Auto und schützt dieses so vor der extremen Sonneneinstrahlung. In die überreifen, herabgefallen Tumbofrüchte kann man außerdem wunderbar hineintreten und sich so die Fußmatten im Auto einsauen. Die Tumbofrüchte hängen wie fallende Fliegerbomben herab. Der Geschmack der Tumbofrucht ist dem der Maracuja ähnlich. Hauptsächlich wird sie zur Herstellung von Saft und Speiseeis genutzt. Es gibt wohl kaum ein Restaurant in Bolivien welches nicht frisch gemachten Tumbosaft auf der Getränkekarte hat. Foto oben: Tumboernte mit deutschem Pflückgerät (am Grundstückseingang) Foto mitte: Tumbo an der Ranke Foto unten: Tumbo geerntet

Kollegialer Festtagsgruß aus der Elternzeit

Weihnachtsfeiern, Neujahrsfeste, Eisbahnspass und Glühweinreste. Doch wo ist der Jahnsen nur? Mit Anfang 40 schon auf Kur?! Elternzeit! 12 Wochen, krass! und dann auch noch in La Paz. Elternzeit - noch gehts ihm gut, hängend, matt mit Sonnenhut. Elternzeit - noch tut er lachen, da hört er schon die Fürze krachen. Sabber wischen, Windelwechsel, Heulgetröste und Getätschel. Elternzeit - rund um die Uhr, zählen jetzt die Kinder nur. Liebesleben, Arbeitswelt, Körperpflege und das Geld, alles wird zur Nebensache. ... oh - schon wieder Pipilache. wie gesagt ich muss nu los. Feiertage ganz famos -  wünsch' ich hiermit herzlich, und: zwei fünfzehn gehts dann wieder rund. Foto: Plätzchenbacken

llegada / angekommen / arrived

Erziehungsarbeit mit seniorengerechten Anarcho-Punks aus Wuppertal

Alles was ich tue. Jeden Tag, jede Minute. Es kann zum Grundpfeiler der Haltung und Ethik meiner Kinder werden. Wie wandelnde Festplatten deren Aufnahmeknöpfe stetig angeschaltet sind, stehen sie neben mir. Alles wird von ihnen aufgesogen und nach scheinbar willkürlicher Auswahl in geballter Form wiedergegeben. Hatte Herr Kant Kinder? Er schreibt: "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Seitdem ist Gott tot. Der Mensch selbst ist im Zentrum seines Koordinatensystems und definiert dieses stetig neu. Die Zugtoiletten der Deutschen Bahn waren mal wie folgt beschildert: "Bitte hinterlassen Sie diesen Ort so, wie Sie ihn selber vorfinden möchten." Das ist Kant par exellence. Sapere aude! auf dem Zugklo: die Bahn (Gott) sagt nicht, wie die Toiletten auszusehen haben. Stattdessen schenkt sie ihrem Kunden (Mensch) die unglaubliche Freiheit, darüber selber zu entscheiden. Die Horde Anarcho-Punks, die zufälli

Huajchilla

Huajchilla (sprich: Uach-tschielia) ist ein kleiner Ort auf etwa 3000m Höhe 20km südöstlich von La Paz (http://goo.gl/maps/XpB31). Das Klima ist dort angenehmer und die Höhe weniger lästig spürbar als in La Paz. Aus der Zona Sur ist man mit dem Auto in etwa einer halben Stunde dort. Logisch also, dass der gesamte Bereich um Huajchilla in den letzten Jahren eine deutliche bauliche Entwicklung verzeichnet. Die Wochenend- und Ferienanwesen sprießen nur so aus dem Boden.  Onkel und Tante von uns haben schon seit einiger Zeit dort ein großes Grundstück mit tollem Blick über das tiefe Tal des Rio Irpavi. Es liegt relativ nahe dem alten Ortskern mit einem kleinen Platz und einer Kirche in Lehmbauweise. In just dieser Kirche haben Shanti und ich 2007 eine wunderbare Hochzeitszeremonie begonnen, die dann auf dem nahen Grundstück unserer Verwandten weitergefeiert wurde. Nicht zuletzt deshalb hat dieser Ort für uns bis heute seine Magie behalten. Oberhalb des Flusses herrscht sehr trockenes und h

Bolivia en mi corazon

Wir betreten bolivianischen Boden in Santa Cruz de la Sierra und es ist bewegend. Der lange Nachtflug über den Atlantik hinweg, und das hektische Gewirr der Umstiege, stecken uns noch in den Knochen. Doch nach der westlichen Hochglanzwelt in den vorigen Stationen der internationalen Flughäfen mit uniformen Businessmenschen und gläserner Hightech-Architektur, erwartet uns hier ein gänzlich anderes Bild. Die Wartehalle des Flughafens ist überschaubar. Schwüle Hitze im Menschengedrängel. Ein Café mit Plastikstühlen, ein kleiner Kiosk und ein Stand mit frischem Rindfleisch (!) gesellen sich zum Blick über das Flugfeld, welches im Hintergrund von Palmen gerahmt wird. Als wir diese Szene betreten läuft aus der Lautsprecheranlage bolivianische Musik. Sonnenlicht durchströmt den Raum. Unsere Herzen werden übergroß und möchten das alles umarmen.  Kiran und Jamal toben und robben nach dem langen Flug zwischen den Wartebänken. Ein junger Mann, der mit uns zusammen auf den Anschlussflug nach La Pa

Europa handelt: weniger November-sadness durch "Novembererlass"

Das Europaparlament hat in der Oktobersitzung am vergangenen Dienstag die EU Richtlinie 52/67439 beschlossen. Mit diesem sogenannten "Novembererlass" werden die Mitgliedstaaten angewiesen ab sofort in ihren Hoheitsgebieten die Kalender in ein neues System umzustellen, welches den November periodisch überspringt und zu einem späteren Zeitpunkt kompakt rekompensiert. Damit reagiert Europa auf zahlreiche wissenschaftliche Studien, die den negativen Einfluss des Novembers auf den menschlichen Organismus und die menschliche Psyche belegen. Wissenschaftler vermuten, dass diese negativen Einflüsse eng mit der Ereignislosigkeit und allgemeinen Trübtassigkeit des Monat verknüpft sind. Ein Zeit-Forscher der ETH Zürich, der nicht namentlich genannt werden möchte, sagt dazu: "Im November haben Sie den Totensonntag und das wars." Zudem bestünde der Monat aus laschen 30 Tagen, die ohne erkennbaren Zusammenhang ideenlos zusammengeschustert seien. Bei anderen Qualitätsmonaten,

Diwali 2014

Happy Diwali from Heide and a prosperous new year.

Sokolljahnsen-Magie

Im Bioladen bestellt Herr Jahnsen beim Verkäufer eine Kuchenbackmischung, die gerade nicht vorrätig ist. “Ist gut Herr Jahnsen. Können Sie nächste Woche abholen.”  Das schnurlose Telefon vom Verkäufer klingelt. Eine Frau Sokoll möchte irgendeinen Süßstoff bestellen.  Herr Jahnsen ist ganz Ohr.  “Ist gut Frau Sokoll. Können Sie nächste Woche abholen.”  Der Verkäufer legt auf und geht vor sich hinmurmelnd zur Kasse. “Sokoll, Jahnsen … wie merke ich mir das jetzt ...Sokoll, Jahnsen …”  Herr Jahnsen denkt: wenn er gleich nochmal "Sokoll, Jahnsen" sagt, renne ich “Respekt!”-schreiend, mit hochgerissenen Armen wild jubelnd, durch den Laden. Der Verkäufer sagt es noch ca. 14 Mal, weil er keinen Zettel und Stift im Kassenbereich findet. Damit nicht genug. Er ruft durch den ganzen Laden zu seiner Kollegin:  “Marlene, schreibst Du mal SOKOLL, JAHNSEN auf einen Zettel!?”  “Wiebitte?”  “SOKOLLJAHNSEN!”  “SOKOLL, JAHNSEN?”  “JA, SOKOLLJAHNSEN!” Unbewegli

DiE BUNTE 4 _ Eröffnung

Es ist soweit! Unser Kunsttraumraum ist Wirklichkeit geworden. Wir laden ein zur Eröffnung. Alles weitere unter www.diebunte4.jahnsen.info

The "Lack" Massacre

 Ein Riesentisch für das Atelier samt 2 Waschbecken. Insgesamt 20 IKEA Lack Tische verbaut. Tisch - Unterkonstruktion Bau-/ Konstruktionsholz - Rahmenkonstruktion mit vier Beinen - darüber Tragkonstruktion aus Dachlatten - darüber 18 Lack Tischplatten von unten verschraubt Waschbecken - Lack Tisch ausgesägt - Mörteleimer eingelassen mit Ausguss eingebaut - Bodenausgleich mit Schraubmuttern / Schraubbolzen - Wasserhahn aus Stahlrohren und Kugelschieber >>> mehr Fotos

Vorwärts . Vamos . Sommerparty

Jamals erster Frisörbesuch

Es ist Sommertag. Her muss die Sommerfrisur. Bei Jamal und bei Papa. Jamals Kopfwollestil ist bislang geprägt von zahlreichen väterlichen Schneideterminen. Wenn sich Innovation und Experimentierlust mit Selbstüberschätzung und Dilettantismus mischen, kommt meist Gutes bei raus. Mit Bastelschere, iPad (Ablenkung) und einigen Basistipps in Sachen Haareschneiden von Tante Erika, ging bislang das Kürzen gut von der Hand und war obendrein eine grandiose Vater-Sohn Teambuilding Maßnahme.  Warum davon abrücken? Weil das Drum und Dran eines richtigen Frisörbesuches, zumal beim nahe gelegenen Frisör mit jungem gemischt südeuropäisch-nordafrikanischem Team, ähnlich reichhaltige Lebenserfahrungen verspricht. Vertrauen und Vertrautheit zu den genannten Frisören sind bei Jamal schon da: zum Einen sind das quasi unsere Nachbarn, zum Anderen ist es nun schon das dritte Mal, daß er neben Papa aus dem Frisörstuhl heraus die professionelle Frisörtätigkeit der Schwarzgelmatten begutachtet. Jed

Wie Garten-Nazis Grasbüschelchen zupfen

"Zu jedem gepflegten Garten, gehört immer auch ein geleerter Kopf."  Gerade eben selber vorsichtig mein Gehirn im Schuppen in einen unbenutzten Blumentopf gleiten lassen, um mich meditativ und ungestört der Gartenarbeit zu widmen. Ah, tut das gut! Und so befreiend. Gartenarbeit. Muss das denn sein? Biomasse hat sich inzwischen zahlreiche Wege ins Haus gebahnt. Armdicke Bündel aus Efeu- und Knöterichwurzeln: die ritzengeschwächten Anschlusspunkte zwischen Wand und Dach ausnutzend, drängen sie massiv ins Innere, überziehen Wände, passieren Flure und durchbrechen Geschossdecken. Kurz schulterzuckend bemerken, dass wir kaum noch vom Schlafzimmer ins Bad kommen, weil alles zugewuchert ist. Aber wir waschen uns ja sowieso fast nie, und wenn, dann im Gartenteich oder der Regenwassertonne. Im Dachgebälk nisten in der Wärmedämmung zahlreiche Vögel, Dachsbauten in den Zwischenwänden aus Gipskarton, flauschiger Moos auf dem Stäbchenparkett, Dammwild sucht Unterschlupf in der Einbauk

Warwerort

Es sind 16 Kilometer von unserer Haustür zum "Strand" nach Warwerort, einem kleinen Dorf kurz südlich vor Büsum. Die Küste ist dort wunderbar unaufgeregt. Grasdeich mit Schafen und einigen Zäunen, ein kleiner Asphaltweg, Basaltsteine als letzte Bastion zum Meer und dann Matsch mit Buhnen dazwischen. Sonntag. Wir fahren nach dem Mittag bei offen, warmem Sommerwetter hin. Die Sachen irgendwie schnell ins Auto geworfen. Söhne nicht vergessen. Der Parkplatz mit kleinem Kioskrestaurant liegt zwischen Deich und Speicherkoog. Deichtreppe hoch und schon sind wir da. Hier war noch nie viel los.  Die Strandmuschel trotzt dem Wind. Wolken sehen uns wie Rundhölzer auf dem Rasen herumkullern. Dann rein in den Matsch. Ebbe ist Entdeckerzeit, wenn Mensch auf dem Meeresboden zu Besuch ist. Geschlüpfte Minikrebse tausendfach kaum größer als Marienkäfer. Die Buhnen voller Tang umarmen kleine grüne Grasplacken wie hingepflanzt mitten im Watt. Der Wind erzählt, dass es immer so sein

Blumen, Vögel, Eier, Hasen: 2014

Feliz Pascua 2014! Frohe Ostern 2014! Happy Easter 2014! Image 1: Los Jahnsens easter bunnies Image 2: fully automatic easter egg gun

Tolle handgemachte Sitzkissen

"Gibt es hier auch Hirsekissen? Das wird Wolfgang Thierse wissen." Wiglaf Droste - Bezug und Innenbezug 100 % robuste Baumwolle - Dinkelspelzfüllung aus k.b.A. - Durchmesser 32 cm und Höhe 17 cm - Außenbezug bei 30 Grad waschbar - Stück 35€ / 3 Stück 90€ bei Interesse: Shanti Jahnsen / 0157. 3829485 / shanti@jahnsen.info

Postkartenprojekt Heide

 Das Postkartenprojekt wird in der Museumsinsel Heide ausgestellt und bei der Vernissage am 14.2.2014 der Öffentlichkeit vorgestellt. Hier ist die Begrüßungsrede von Shanti Jahnsen zum Nachlesen. Ausserdem gibt es einige Fotos der Vernissage >>> hier. "Liebe Kinder, liebe Eltern, sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Frau Lubitz, sehr geehrte Damen und Herren ich finde es besonders spannend, wenn Kinder ihre inneren Bilder einer Stadt preisgeben, weil nicht selten der Kinderblick frei von den lästigen und oft langweiligen Gewohnheiten des Erwachsenenblickes ist. Scheinbare Banalitäten bekommen auf einmal einen Zauber. In tausendfach Besehenem tauchen plötzlich unerforschte Ecken auf.  Dies war einer der Beweggründe für das Projekt, dessen Ergebnis wir nun hier und heute feiern.  Alles fing damit an, dass 17 Kinder aus der Region Heide gemeinsam mit mir in den Herbstferien letzten Jahres 2 Wochen lang, jeden Vormittag an den Postkarten für Heide gearbeitet habe

Die gute Nummer

Wir spielen Telefonieren mit Jamal. Jeder hält sich irgendeinen Gegenstand ans Ohr. Nummern werden mit dem Zeigefinger in die Handfläche getippt. Frage an Jamal: "Wie ist Deine Telefonnummer?" Jamal: "Gut!"

Kiran

  Am Sonntagmorgen gegen 5.15 Uhr beginnen bei Shanti die ersten Wehen. Wir lassen Jamal schlafend mit seiner Oma zurück, und stehen um viertel vor Sechs im Geburtszimmer. Um 7 Uhr 12 ist Kiran dann da. Alles ist gut.   Hier die Hauptmerkmale der beiden Geburten 1| (Jamal) und 2| ( Kiran) im Fakten-Schnellcheck: Vor Verlassen des Hauses Richtung Krankenhaus ... 1| ... gerade noch geschafft nicht im Schlafanzug loszurennen. 2| ... noch kurz die Zähne geputzt, Scheitel und Brauen gerichtet und 3x "Om" gesummt. Distanz Haustür - Kreißsaal 1| 12500 km 2| 2,1 km Die Anreise   1| "Hollywood ist ein müder Witz dagegen." (Caroline) Hochdramatisch reist der Vater "aus Afrika" an. Defektes Flugzeug. Außerplanmäßige Zwischenübernachtung in Johannesburg. Die Mutter kneift alle Löcher dicht. Aus der Flughafen-Ankunftshalle in den Kreißsaal. Punktlandung 24.12. / Jamal hat mit Lemmy (Motörhead) Geburtstag.  2| Sonntagmorgen um 5 in Heide. D