Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom Dezember, 2017 angezeigt.

solide Deutschlandmitbringsel

Was Papa der indischen Rasselbande aus Deutschland  zu Weihnachten mitbringt: 4 feuchte Futzies, 12 Popoklapse, 3 Kopfnüsse, 6 Nasendreher, 2 Augenroller, 3 Haarzieper, 2 Backpfeifen, 5 Nagelgnatzer, 6 Extremhopser, 4 Abwatscher, 5 Gelenkgnitzer, 16 Mannsnöler, 4 Backenschnuddler, 10 Ellenknuffer, 6 Wirbelsauser und  8 Ohrschwurbler. Damit sind die Koffer voll, so dass sich um den Rest Weihnachtsmann und Christkind zu kümmern haben. Foto: Fertiger Nasendreher.

Gedüst und rumgekommen in 2016/17

Nie zuvor bin ich so viel geflogen, wie in den letzten anderthalb Jahren. Wenn das Jahr um ist, werde ich alleine in 2017 insgesamt 79 Mal in ein Flugzeug gestiegen sein. In 2016 und 2017 habe ich zusammen ca. 270.000 Luftkilometer  zurückgelegt - das sind etwa 6,7 Erdumrundungen. Grafik: Meine Luftreisen 2016/17

Die rumpelige Whatsapp Tiger–Safari

Die Burgfestung schmiegt sich an einen rückwärtigen Berg und liegt oberhalb eines kleinen Dorfes mit einem tollen Blick in das Tal. Die karge, savannenartige Landschaft ist geprägt von mächtigen Felsbrocken. Im Tal zeugen zahlreiche künstlich angelegte Dämme und Wälle von den Versuchen der Bewohner, das Wasser der Regenzeit in kleinen Seen zu sammeln. Aber jetzt ist bis auf kleinere Wasserlöcher alles trocken.  Abends klettern wir von der Terrasse unseres Zimmers auf den Berg hinter der Festung. Ein kleiner Tempel auf der Bergspitze überblickt die Festung und das ganze Tal. In der Abendsonne glänzt alles rötlich–golden. Kiran und Jamal sitzen auf einem Felsen unter einem Baum und schnitzen. Ein Hirte steigt mit seiner Ziegenherde hinab ins Tal. Um uns herum wuseln Pfaue zwischen den dornigen Büschen.  Am nächsten Tag holt uns ein Trecker mit Anhänger ab, um uns quer durch das Tal zu fahren. Auf der anderen Seite befinden sich einige Felsen mit alten Malereien, die wir besuchen wol

Roadtrip

Es ist nicht ganz leicht, dem Moloch Delhi per Auto zu entfliehen. Wir wollen das lange Thanksgiving Wochenende außerhalb der Stadt verbringen, und verbringen erstmal die ersten 6 Kilometer unseres Roadtrips ca. 1 Stunde im Stau. Dann stellt sich weiter draussen irgendwann auf der Autobahn gen Süden das Gefühl eines schlechten Autorenn-Videospiels ein. Auf allen drei Spuren tauchen regelmässig abstruse Sachen auf, denen man rechts und links durch stetiges Spurwechseln ausweichen muss. Kuh, Schlagloch, kaputter Lastwagen, Radfahrer, Ziegelstein, Bäuerin mit Feuerholz auf dem Kopf, Wasserbüffel, Sandhaufen etc... Jede auscherende Fahrzeugbewegung wird untermalt vom stetigen Gehupe der anderen Verkehrsteilnehmer.  Die zunächst noch futuristische Bebauung flacht stetig ab. Später stehen noch einzelne Gebäude und Tankstellen entlang der Autobahn. Dann finden wir irgendwann eine improvisierte Autobahnabfahrt und durchfahren kleine Städtchen. Das Leben wird ländlich und die Szenerie zunehmen