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DAS MEER

Das Meer liegt in etwa 1500 m Entfernung zu unserer Wohnung. Leider können wir es von dort aus nicht sehen, weil der "Pali-Hill" dazwischen liegt. Von der Dachterrasse meiner Arbeitsstelle ist es jedoch zu erkennen. Von unserer Wohnung aus brauchen wir zu Fuß etwa 20 Minuten. Dann sind wir an der sogenannten Carter Road, einer Straße mit breiter Promenade direkt am Wasser. Die Küste ist hier steinig und felsig. Das Wasser ist bei Ebbe dann weitere 500 m entfernt. Man kann auf Steinbänken sitzen und auf den Horizont gucken. Kleinere Mangrovenwälder sind in der Nähe. Leider ist das Wasser sehr stark verschmutzt. Gerade bei Ebbe merkt man dies: Papier und Plastiktüten liegen auf den Steinen und manchmal liegt ein unschöner Geruch in der Luft. Dennoch lohnt es sich - beispielsweise für Sonnenunterganggucken. Dann gibt es eine weitere Strand-Möglichkeit: Juhu Beach ca. 2 km weiter im Norden gelegen. Von unserer Wohnung brauchen wir mit der Rickshaw 20 Minuten. Dort gibt es einen e...

Essen in Bandra

Lecker, lecker, lecker, muss man schon sagen !! Wir sind mangels einer ausgestatteten Küche bisher jeden abend im Stadtviertel unserer Wohnung auf Restaurantsuche. Das ist bequem, erschwinglich und überaus lecker. In der Regel sind die Räumlichkeiten in denen gespeist wird (wie bereits beschrieben) auf Temperaturen heruntergekühlt, die den in der Stadt grassierenden Erkältungswellen den Boden bereiten. Die Speisekarten sind sehr umfangreich, und bis auf einige Ausnahmen (zumindest für mich) meist unverständlich. Nur anhand einiger Wortfetzen (Alu=Kartoffel, Paneer=Käse etc.) kann ich inzwischen einige Gerichte in Kategorien einordnen; Ist aber auch eigentlich nicht nötig: bisher hat alles ziemlich gut und interessant geschmeckt. Bekömmlich ist die Küche sowieso. Für Vegetarier haben die Restaurants mindestens die gleiche Anzahl an "Veg"-Gerichten parat, wie Fleischgerichte. Kurzum: der kochende Inder hat bisher perfekt unseren Geschmack getroffen. Weil viel und gerne mit den ...

die ARBEIT

Den ersten morgen in Mumbai werden wir nach dem Frühstück vom netten Raffles Chauffeur im kühlschrank-klimatisierten Auto abgeholt. Die Sonne scheint, die Luft ist schwer feucht heiß. Ein kurzer Aufenthalt im Freien und etwas Bewegung genügt bereits , um durchgeschwitzt zu sein. Dünnes Hemd, dünne Hose, Unterhose und ein paar leichte, offene Schuhe sind das Maximum an Kleidung, welches noch erträglich ist. Die Raffles-Design-Uni liegt in der Linkin-Road, eine der quirligsten und lebendigsten Straßen des Stadtviertels Bandra. Auch im Westen bekannte Modelabels, McDonalds, Banken und jede Menge andere Geschäfte befinden sich ebenso in der Straße. Der Leiter von Raffles Mumbai, führt uns durch das ganze Gebäude und stellt uns allen vor. Auf fünf Etagen befinden sich alle Büros und Arbeitsräume. Alles ist hell und freundlich. Die Wände sind teilweise mit Pastelltönen gestaltet. Studentenarbeiten sind an den Wänden ausgestellt. Möbel und Schreibtische sind aus hellem Holz. Für alle Lecturer...

das Wetter

"36 Grad - kein Ventilator das Leben kommt mir gar nicht hart vor" 2Raumwohnung Pünktlich zum Ende der Regenzeit sind wir angekommen. Die Tage unserer ersten Woche sind die heißesten im ganzen Jahr. Wir hatten jetzt tagsüber durchgehend 36 bis 37 Grad (im Schatten). Nachts wird es kaum "kühler" als 27 Grad. Die Zeitungen berichten von vielen Erkrankungen, die auf die Hitze zurückzuführen sind. Die nächsten Regenschauer wird es tatsächlich erst im Juni nächsten Jahres geben. Ein Glück: wir haben unsere Fleecejacken, Lamasocken und Allwetter-GoreTex Ausrüstung dabei ! Nachts nervt das Rattern der Klimaanlagen im Hotel. Da unsere Wohnung gut (quer-)belüftet ist, werden wir zum Glück keine Klimaanlage brauchen. Ein großer Pluspunkt unseres Stadtviertes (Bandra) sind die vielen großen - manchmal mächtigen - Bäume in den Straßen. Sie senken die Temperatur merklich und filtern auch die Luft spürbar. Die Straßen sind an vielen Stellen wie 8 Meter hohe grüne Tunnel mit tolle...

NAUSHAD-ALI

Er stand morgens auf einmal im Raffles Büro neben uns und nahm die Anweisungen der Kollegen entgegen, was bei unserer Wohnungssuche zu beachten sei. Anfangs war uns schleierhaft, was er eigentlich tut, woher er kommt und wie er sein Geld verdient. Er war einfach immer da: Knappe 1,60m groß, um die 20 Jahre alt, schwarze Haare, kurzer Vollbart mit akzentuiertem Schnurrbart und Baseballkap. Das gepflegtes Hemd mit aufgekrempelten Ärmeln, die Anzughose und die Lederschuhe allesamt etwas zu groß, so daß eine seriöse und doch legere Gesamthaltung entsteht. Cool, locker, zielstrebig und kompetent sein Arbeitsstil. Seine zwei Mobiltelefone in der Hemdtasche mit grellem Klingelton sind fast pausenlos im Einsatz. Der Muslim-Hip-Hopper als Makler und Problemlöser für alles. Der wandelnde Knoten in einem Netzwerk, daß geschätzte 50 Leute umfasst. Egal was man ihn fragt, er hat immer eine Antwort, bzw. holt sie sich von jemand anderem - sofort. Kommunikation und sofortiges Handeln sind seine Marke...

Mumbai speaking ... ?

Wir sind gut in Mumbai angekommen. Alles läuft bisher für uns sehr gut. Die Stadt übertrifft unsere Erwartungen - die Fülle der Eindrücke macht uns gerade einigermaßen sprachlos . Wir lassen daher erstmal die Bilder sprechen : >>> zum Album "Mumbai_Start"

Dazwischen im Leerraum

Ist es nicht herrlich in einer leeren Wohnung zu sein ! Wenn man stetig scheinbar zu viel hat, ist Leere auf einmal Luxus. Hier die aktuellen Zahlen, wo unsere Sachen geblieben sind (pfeilschnell aus der Hüfte geschätzt).

Evo siegt !

Nun ist Evos Sieg schon fast eine Woche alt - angestoßen haben wir auch schon und unsere Nachrichten und Tageszeitungen haben viel berichtet über Bolivien, was ja sonst eher selten vorkommt. Evo war sogar in der Tagesschau ! Gerade habe ich in einem sehr guten Bolivien Blog eine detaillierte Wahlanalyse gelesen. Es wird unter anderem die Frage beantwortet wo die Stimmengewinne herkommen. Der Autor hat dazu nebenstehende Tabelle angefertigt: muchas gracias !

Mumbai calling

Evo schreibt an die EU

In einem offenen Brief schreibt Evo Morales an die EU und bezieht Stellung zur neuen Abschieberichtlinie der EU.

Länderspielatmosphäre

"Zappelich wie vorm HSV-Spiel."

Höhenfußball

Da wir EM-bedingt sowieso gerade nur noch Fußball im Kopf haben, hier eine schöne Nachricht aus Bolivien: unser aller FIFA - Gott Herr Blatter hat das Höhenlimit für internationale Fußballspiele aufgehoben! (Artikel Spiegel-online) Damit können nun auch im Stadion Hernando-Siles in La Paz wieder spiele stattfinden, und bei unseren Freunden vom FC Potosí. Das alles haben wir natürlich nur einem zu verdanken: Evo. Muuuuchas gracias. Jetzt braucht Bolivien nur noch Losglück bei der Vergabe der WM für 2030 ... Bild: Cholita beim Ligaspiel "Bolivar" vs. "The Strongest" Feb. 2005 (Endstand 2:0) im Stadion Hernando-Siles, La Paz

EM2008 Tippspiel

Rechtzeitig zur Fußball EM gibts auch wieder ein Online-Tippspiel. Für 5 Euro Einsatz kann man mitmachen. Zu gewinnen gibts unter anderem den abgebildeten EM-Pokal. Der Link lautet: http://www.kicktipp.de/oesiem08 Viel Spaß

Trinklied / Canciòn para beber

1. Auswendig lernen 2. Stimme ölen 3. Mitsingen ... die Melodie und das Dazugehampel gibts später Tu tenías toda la razón Du hattest vollkommen recht y no te hice caso und ich habe nicht hören wollen y ahora tengo que reconocer und nun muss ich zugeben delante de un vaso im Angesicht eines Glases que me pesa la cabeza dass mir mein Kopf schwer ist arriba! abajo! al centro! Y todo pa´ dentro! nach oben! nach unten! in die Mitte! und alles hinein!

Cuxhaven

Was für eine Stadt! Am gefühlten letzten Zipfel Niedersachsens hängt nach unendlicher Fahrt durch das wunderschöne Alte Land der wohl ordendlichste Strand Deutschlands. Für 2 Euro 70 darf man ihn sogar betreten, wenn man den Weg durch die gelben Strandkörbe zum Wasser gefunden hat. In Sichtweite fahren die großen Schiffe auf der Elbe Richtung Hamburger Hafen. Die Insel Neuwerk ist auch nur ein (Watt-) Spaziergang entfernt. Der Schlick ist herrlich klebrig zwischen den Füßen, und je weiter man sich vom Strand entfernt, umso einsamer wird es um einen herum. Nach vollbrachtem Fußmarsch kann man sich dann wieder der Fußgängerzone mit ihrem 70er Jahre Charme hingeben. Exotik pur, aus einer längst vergangenen Zeit. Zu Hause fällt mir dann auf: war doch gar nicht so schlimm!

Andenmelone

Spiegel online über die Hüte der Cholitas.

ein Abend

Ein Abend bei den Jahnsens. >>> Fotos

Feiern

4 die Reaktionen

Den manchmal cool wirkenden Jungs mit ihren vermummten Gesichtern ist die Überraschung und die Freude anzusehen: kurz unterbrechen sie ihre Arbeit, blicken überrascht auf und stecken das Paket mit einem Lächelnin den Augen zunächst unausgepackt beiseite, um weiter zu arbeiten. Die Kleineren haben meist keine vermummten Gesichter- auch sie freuen sich riesig. Oft ist die erste Geste nach dem Dank, der Fingerzeig zu anderen Freunden in der Straße, die wir auch beschenken sollen. Wenig später sehen wir bereits einige mit den neuen Sachen herumlaufen. Zwischendurch geht Elisabeth im Menschen- und Verkehrsgewimmel der Innenstadt kurz verloren. Während wir sie mit dem Taxi suchen wird sie auf dem Mittelstreifen der breiten innerstädtischen Straße von einer kleinen Gruppe von Schuhputzern behütet. Sofort wird sie ausgefragt: wo kommst Du her? Wo arbeitest Du? Da noch nicht alle der Gruppe etwas bekommen haben und Elisabeth keine Pakete mehr hat besteht großes Interesse das Taxi mit dem Koffer...

das ist ja wohl die Höhe (Teil 1)

Dem Nordländer wird es schon leicht schwindelig, wenn er auf einer Düne oder einem Deich steht und von dort oben das famose Meerespanorama überblickt. Gar plötzlich haut es ihn dann aus dem Stand und in Rückenlage in den Dünensand, wenn noch etwas Alkohol z.B. in Form von friesisch herbem Biergenuss mit im Spiel ist. Nun also aus der Norddeutschen Tiefebene in die Anden. Das Flugzeug ist in El Alto, dem Flughafen von La Paz auf über 4.000m Höhe gelandet. Es ist Mitternacht und die Gebirgslandschaft liegt in der Dunkelheit verborgen. Schon im Flugzeug kurz nach der Landung macht sich der fehlende Sauerstoff bemerkbar. Nachdem das Handgepäck aus dem Fach geholt ist, tritt eine unerwartete Erschöpfung mit leichter Atemnot ein: tief Luft holen, Japsen, als würde man Hyperventilieren. Nur sehr langsam kann ich die Gangway herunter gehen und stehe auf dem riesigen dunklen Rollfeld. Die Luft ist klar, kalt und dünn: Luftplörre. Selbst nach einem tiefen Atemzug will der Körper augenblicklich ...

3 das Verteilen

Das Geschenkmobil ist auf dem Weg in die Stadt: wir entschließen uns die eigentliche Geschenkübergabe nicht zu fotografieren. Um die Aktion als weihnachtliche Gabe erkenntlich zu machen, trägt Georg eine Nikolausmütze. Auf den weihnachtlichen Straßen ist die Hölle los: eine endlose Blechlawine bewegt sich hupend und stinkend durch die engen Gassen - dazwischen das dichte Gewusel der Menschen. In den Außenbezirken beginnen wir und arbeiten uns in die Innenstadt vor. Sobald wir die ersten Schuhputzer gefunden und beschenkt haben, kommen Horden von Kindern hinter uns her gelaufen und wollen auch etwas haben. Das stellt sich zunehmend beim Verteilen der Geschenke als Problem dar. Unsere Geschenke machen für kleine Kinder und deren Mütter, den Cholitas , wenig Sinn. Doch das lässt sich natürlich kaum vermitteln/erklären. Teilweise wird unser Taxi von mehr als 60 Kindern belagert, die laut betteln und gegen die Scheiben und das Dach klopfen. Schweren Herzens müssen wir die Türen zumachen un...

2 das Einpacken

Der Morgen des Heiligabends. Heute sollen die Geschenke verpackt und übergeben werden - viel Arbeit liegt vor uns! Es ist wieder ein heißer Sommertag mit gleißend, stechendem Sonnenlicht. Morgens fahren wir in einen nahe liegenden Stadtteil, um die restlichen Sachen für die Aktion zu besorgen. Wir erwerben 84 Kekspackungen, dunkle Kunststoffsäcke als Geschenkverpackung und 3 Rollen rote Schleifen. Von Tante Roxana erhalten wir noch 4 Kartons mit Weihnachtskuchen (insgesamt 32 Stück). Im Garten machen wir einen großen Haufen mit den ganzen Sachen und beginnen mit dem Verpacken: jedes Paket besteht aus einem Kapuzenpulli, einem Cap oder einer Bauchtasche und einem Paket Kekse. Sogar Helena, die Hausangestellte, hilft mit beim Verpacken und freut sich über die Aktion sehr. Die Weihnachtskuchen verpacken wir, um sie älteren Menschen, oder Cholitas mit Kindern zu schenken. Wir bestellen Isak, den Taxifahrer unseres Vertrauens, verstauen alle Pakete in dem (zu) kleinen Taxi und fahren zu dr...

1 der Einkauf

Mit 560 Euros können wir den Schuhputzern Geschenke kaufen. Nachdem das Geld umgetauscht ist (5.600 Bolivianos) geht es auf den Schwarzmarkt. Schnell sind geeignete Kapuzenjacken zu je 28 Bolivianos gefunden. Ein Riesenbündel aus 84 Pullis wird von der Verkäuferin geschnürt, die sich sichtlich über das unerwartet große Weihnachtsgeschäft freut. An einem anderen Stand finden wir Bauchtaschen aus dunklem Leder zu je 10 Bolivianos. Wir erwerben 60 Stück. Ein älterer Mann bietet sich uns als Träger des großen Paketes an. Zuverlässig bringt er die Waren zur nächsten Straßenkreuzung an der wir ein Taxi für den Weitertransport ordern können. Dort angekommen bemerken wir, daß der Mann Schuhe trägt, die praktisch keine Sohlen mehr haben. Wir bedanken uns spontan bei ihm mit einem neuen Paar Schuhe und einer neuen Jacke, die wir ihm kaufen. Er zieht die Sachen sofort an und erhält zusätzlich seinen Lohn fürs Tragen. Zu Hause können wir auf auf einen Berg aus Geschenksachen blicken, der bereits f...

Inka Cola

Der Flughafen von Caracas verschwindet weit unten in der feuchtwarmen Luft. Die Spitze des Flugzeugs zeigt steil nach oben in den klaren tiefblauen Berghimmel. Der stählerne Vogel gleitet hoch über dem von der Abendsonne gleißend-rot beleuchteten Andenkamm gen Lima. "Was für Farben doch die Natur zu bieten hat" denke ich noch während mir die Stewardess ein Getränk serviert welches mir den Atem verschlägt und die Tränen in die Augen treibt: Inka-Kola. Der kleine Becher aus klarem Kunststoff steht auf einer weißen Serviette auf dem ausgeklappten Tischchen des Flugzeugsitzes vor mir. Die leuchtend hellgelbe Flüssigkeit sprudelt hörbar und verströmt ein künstliches Fruchtaroma. Ohne zu zögern ergreife ich das Gefäß und lasse in kleinen Schlücken die kühle prickelnde Flüssigkeit Besitz von meinem Mundraum ergreifen. Ausgestattet mit den farblichen Qualitäten eines handelsüblichen Kloreinigers ist der famose Geschmack irgendwo zwischen Redbull und Fanta einzuordnen. Oder ist es ein...

Verfassung für Bolivien

Als "Media Luna" werden die vier östlichen Regionen in Boliviens Tiefland bezeichnet. "Nach der Verabschiedung einer neuen Verfassung in Bolivien , die unter anderem der Urbevölkerung mehr Rechte einräumt, erklärten die vier reichsten Provinzen des Landes aus Protest gegen die Politik von Präsident Evo Morales ihre Autonomie." aus: Wikinews Zur innenpolitischen Situation und den Autonomiebestrebungen dieser vier östlichen Regionen (wovon in Deutschland viele nur träumen) gibt es einen guten Wikipedia-Eintrag .

Haus in La Paz, Bolivien zu vermieten !

Das Einfamilienhaus in La Paz (Bolivien) ist ab Februar 2008 für ein Jahr günstig zu vermieten. Es liegt innenstadtnah, die Wohnfläche beträgt ca. 120qm und ist voll ausgestattet mit schönem Garten und Blick in die Anden. Ruhige Lage. Der Garten ist ca. 800qm groß. Das Grundstück ist, wie in La Paz üblich, von einer Mauer umgeben. Auf dem Grundstück ist ein Parkplatz für das eigene Auto vorhanden. Das Haus liegt in der Nähe der Deutschen Schule und des Deutschen Clubs in La Paz. Das Haus hat ein Erdgeschoss und ein Obergeschoss mit Balkon/Loggia. Das Haus ist dank der vielen Fenster und einer Glasbedachung im Küchenbereich sehr hell. Im Garten befindet sich eine feste reetgedeckte Überdachung zum Schutz vor Sonne und Regen als Außensitzfläche mit Tisch und Bänken. Die Zimmer im Einzelnen: Im Erdgeschoss: Wohnzimmer und Esszimmer mit Kamin, Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Bad mit Wanne, große Küche Im Obergeschoss: Schlafzimmer, Badezimmer mit Dusche, offenes Fernsehzimmer Im Garten...

Weihnachten für Straßenkinder in La Paz 2

Yippie, es sieht gut aus: Nach unserem ersten E-Mail-Aufruf (unten auch als Blogeintrag) haben wir nun schon ca. 200 Euro für die jungen Schuhputzer in La Paz überwiesen bekommen. Konkreter wissen wir jetzt auch schon wie wir die Geschenkpakete zusammenstellen werden: Je ein Paket wird bestehen aus einer Weste, ein Paar Handschuhen und etwas zu essen. Das kostet zusammen ca. 5 Euro. Also können wir jetzt schon 40 Straßenkinder beschenken!

Weihnachten für Straßenkinder in La Paz

Liebe Freunde, wie ihr wisst fliegen wir im Dezember 07 nach Bolivien, um dort Weihnachten und Neujahr mit unserer Familie zu feiern. Darauf freuen wir uns schon riesig - zumal es ja au ch noch den zweiten Teil unserer Hochzeit zu feiern gilt. Doch die Weihnachtszeit in Bolivien hat auch eine sehr traurige Seite: Bolivien ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Während viele wohlhabende Menschen im Einkaufsstress für die Weihnachtsgeschenke sind, gibt es tausende Kinder auf den Straßen, die hart arbeiten müssen, um den Tag zu überleben. Für diese Kinder ist die Weihnachtszeit doppelt hart, da sie keine Kindheit haben und gerade in dieser Zeit mit ansehen müssen wie viele andere Kinder voller Vorfreude sind. Viele dieser Kinder arbeiten in den Straßen von La Paz als Schuhputzer. Um ihre Würde zu wahren, verstecken sie ihre Gesichter mit Skimützen und Tüchern damit sie nicht zu erkennen sind. Diese versteckten Kindergesichter prägen das Bild vieler Straßen in La Paz: Kinder, ...

Reiz des Flatterhaften

Ja, Marienkäfer sind zähe Hunde: das putzige Insekt mit dem Image des Glück bringenden Frühlings- und Sommerboten trotzt in den Wintermonaten hinter einer Baumrinde sitzend allen Widrigkeiten des Wetters und der dicken Amsel. Im Frühling geht das Leben dann munter mit einer ersten gemeinschaftlichen Paarungszeremonie weiter. Nur logisch also, daß auf diese Weise die Gesamtpopulation binnen kurzer Zeit dramatisch ansteigt. Doch es geht sogar noch geschmeidiger: anstatt sich draußen den Marienkäferarsch abzufrieren, sucht der gepunktete Freund zunehmend die Nähe zum Menschen. Dort gibt es hervorragende Überwinderungslocations, z.B. in der Zarge einer Balkontür (Foto), die warm und sicher sind und darüber hinaus die reizvolle Möglichkeit bieten, die ganze Familienbande wiederzutreffen. Und eben jene umherbrummende Familienbande aus mittlerweile ca. 50 Exemplaren beschert uns mitten im Winter die Frühlingsassoziationen einer Blumenwiese. Die Symbiose Mensch - Marienkäfer funktioniert hervo...