Direkt zum Hauptbereich

14/12 . Die VW Sektflasche

Für uns läuft der Indien-Cambodia Countdown. Am 17.12.2021 planen wir Indien gen Phnom Penh zu verlassen. Und weil gleichzeitig Adventszeit (Countdown für Weihnachten) ist, gibt es hier den (hoffentlich) täglichen Adventskalender mit kleinen Geschichten und Bildern. 


Heute: 14/12 . Die VW Sektflasche


Als wir uns mal irgendwann um das Jahr 2013 in Heide ein VW Auto gekauft haben, hat uns der Händler nach unterzeichnetem Kaufvertrag eine Sektflasche mit VW Lable geschenkt. Weil wir stets angenommen haben, dass es sich bei dem Getränk um üblen Fusel handeln müsse, haben wir die Flasche nie angerührt. 


Cambodia möchte nicht, dass Expats Alkohol mit ins Land bringen, und so haben wir uns entschlossen, diese Flasche Sekt bei der Versteigerung unseres Krempels mit feilzubieten. Für 10 Euro hat sie nun den Besitzer gewechselt. Es ist davon auszugehen, dass dieser professionelle Händler sie wiederum weiter verkaufen wird. Wie dieser dann mindestens 10 Jahre alte Sekt schmecken wird, bleibt also im Dunkeln.


Suchbild: Der VW Sekt Wanderpokal inmitten des Versteigerungskrempels

Beliebte Posts aus diesem Blog

Bateshwar und Holipura

Wir verbringen einige Tage im Südosten Delhis zwischen den beiden Flüssen Chambal und Jamuna. Zum Sonnenuntergang und High-Tea fahren wir an die Ufer des Jamuna. Zunächst geht es jedoch in den kleinen, historischen Ort Holipura.  Wie in vielen indischen Dörfern, sind hier die Strassen und Wege nicht für das bequeme Autofahren gemacht: von der Überlandstrasse zweigen wir ab, und stetig wird die Strassenbreite enger. Stetig nimmt die Zahl der Menschen und Tiere neben und auf den Wegen zu. Stetig gibt es mehr und mehr zu sehen. Stetig werden wir langsamer - bis wir irgendwann unter imposanten Bäumen, neben halb verfallenen Ruinen das Auto stehen lassen, um in die noch engeren Gassen und Hohlwege des alten Ortes zu Fuss einzutauchen. Um uns herum wuseln Kühe, Ziegen, Affen und Schweine. Die Gebäude sind teilweise reich verziert mit Bögen und Arkadengängen, oft verfallen und überwuchert und von Wurzeln und Bäumen durchdrungen, oder provisorisch auf alter Substanz über Jahrhunderte hinweg ir

Weihnachtliche 8K ohne Schaf

Mein erster Lauf in Kambotscha. Barfuss und mit schwitzigem Lächeln im Gesicht: Am Weihnachtstag einen ziemlich traumhaften Strandlauf über eine Distanz von 8 Kilometern auf Koh Rong Island hingelegt. Bei sonnigen 28 Grad und kaum Laufbreite zwischen Wasser und losem Sand für mich kein ganz leichtes Vorhaben.   Aber die Tradition will es so. Ja, Gott will, dass wir am Weihnachtstag einen Lauf machen. Schliesslich schickt er die Heiligen Drei Könige und die Hirten auf eine Reise, die unmissverständlich als Lauf gedeutet werden sollte. Nur die bonzigen drei Könige entziehen sich durch Wahl eines alternativen Verkehrsmittels (Kamele) dieser körperlichen Laufertüchtigung. Genaue Distanz und Geschwindigkeit der Hirten sind nicht übermittelt aber letztlich auch unerheblich. Was zählt sind der Nachhaltigkeitsgedanke und der Wille zur körperlichen Fitness und innerer Achtsamkeit, die dieses göttliche Ereignis erreichen will. Gott ist auch hier mal wieder absoluter Vorreiter und Vorbild in Sach

Koh Rong Island

Per chinesisch aufgepimpter Limousine geht es am frühen morgen des 23.12. für uns von Phnom Penh nach Sihanoukville am Meer. Die Fahrt dauert etwa fünf Stunden. Dort wartet ein offenes Motorboot mit dem wir eine weitere Stunde auf die Insel "Koh Rong" übersetzen.  Die Stimmung und das Licht über dem Meer bei bedecktem Himmel und sporadischen Nieselregen ist sehr eigentümlich. Die Holzhütten des Resorts stehen direkt auf dem Strand unter den Palmen - daneben der geschmückte Weihnachtsbaum.   Foto: Heiligabend auf Koh Rong Island