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Haus und Schreibtisch in Phnom Penh

Nach unserer Ankunft in Kambodscha im Dezember 2021 haben wir zwei Monate in einer Apartment-Wohnung in Phnom Penh gewohnt. Zwei Schlafzimmer, Wohn-/Esszimmer und Küche haben für das Nötigste gereicht. Dazu gab es auf dem Dach noch einen sehr netten Gemeinschaftspool mit Gym. Aber auf Dauer war es dann natürlich schon zu eng. 


Seit Anfang März 2022 sind wir nun in ein Haus mit kleinem Garten umgezogen. Es liegt in einem relativ neuen Stadtquartier nahe der Schule auf die Kiran und Jamal gehen. Weil alle Häuser vom gleichen Investor in dem gleichen Stil gebaut wurden und weil alles noch irgendwie künstlich und neu aussieht, nennen wir es "Playmobil-Siedlung". 


Wir genießen den vielen Platz, den wir nun für uns haben, sehr. Nach Wochen und Monaten der räumlichen Enthaltsamkeit und des Lebens aus dem Koffer freuen wir uns, nun wieder in den eigenen vier Wänden zu wohnen. In Kürze kommt auch unser Containerkram an, und dann wird das Echo in den Räumen auch weniger hallen. 


Als erstes haben wir uns von einem lokalen Schweißer vier Schreibtische mit Holzplatte bauen lassen und dazu ebenso lokal hergestellte Bambusstühle gekauft. Wenn wir zu Hause nun arbeiten oder studieren, müssen wir dies nicht mehr auf dem Sofa oder am Küchentisch tun, sondern haben unsere eigenen Schreibtische als Arbeitsplatz.


Bild: Shanti an ihrem Schreibtisch

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Weihnachtliche 8K ohne Schaf

Mein erster Lauf in Kambotscha. Barfuss und mit schwitzigem Lächeln im Gesicht: Am Weihnachtstag einen ziemlich traumhaften Strandlauf über eine Distanz von 8 Kilometern auf Koh Rong Island hingelegt. Bei sonnigen 28 Grad und kaum Laufbreite zwischen Wasser und losem Sand für mich kein ganz leichtes Vorhaben.   Aber die Tradition will es so. Ja, Gott will, dass wir am Weihnachtstag einen Lauf machen. Schliesslich schickt er die Heiligen Drei Könige und die Hirten auf eine Reise, die unmissverständlich als Lauf gedeutet werden sollte. Nur die bonzigen drei Könige entziehen sich durch Wahl eines alternativen Verkehrsmittels (Kamele) dieser körperlichen Laufertüchtigung. Genaue Distanz und Geschwindigkeit der Hirten sind nicht übermittelt aber letztlich auch unerheblich. Was zählt sind der Nachhaltigkeitsgedanke und der Wille zur körperlichen Fitness und innerer Achtsamkeit, die dieses göttliche Ereignis erreichen will. Gott ist auch hier mal wieder absoluter Vorreiter und Vorbild in Sach

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