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Die wassergekühlte Remorque Rickshaw

Die normale indische Bajaj-Motor-Rickshaw, wie es sie auch in vielen anderen Ländern (auch in Cambodia) gibt, bietet den Fahrgästen eine Sitzbank, auf der zwei Erwachsene oder auch zwei Erwachsene und ein Kind bequem sitzen können. Als Familie mit zwei Jungs, deren Beine stetig länger werden, wird es für uns zunehmend schwierig, alle zusammen auf so einer Rückbank komfortabel Platz zu finden - gerade wenn es über längere Strecken in der Stadt geht. 

Wie gut, dass es in Phnom Penh zusätzlich zu den normalen "indischen Rickshaws" auch die lokalen Remorque-Rickshaws gibt. Hier ist ein Anhänger (Französisch "Remorque") an einem Moped befestigt. Auf diesem überdachten Anhänger gibt es zwei gegenüberliegende Bänke mit Armlehnen. Vier Personen können so bequem fahren und schauen sich dabei an. Das Dach reicht bis über den Fahrer des Mopeds nach vorne heraus. Und weil ein Moped dieses Typs kaum dafür motorisiert ist, bis zu 5 Personen zu bewegen, droht die Maschinerie stetig zu überhitzen und auseinanderzufliegen. Damit das nicht passiert, haben fast alle "Remorques" einen Wassertank dabei, aus dem über einen kleinen Schlauch stetig Kühlwasser über den heißen Motor geträufelt wird. 

Wir nutzen gerade dieses Fortbewegungsmittel jeden Tag. Für die ganze nächste Woche, wenn Schule und Arbeit starten, haben wir uns eine solche Anhängerrickshaw mit Fahrer Vollzeit gemietet. Und was für Gefährte auf dieser  Moped-/ Anhängerbasis hier noch herumfahren, darüber schreibe ich ein andermal.


Foto oben: Der Klassiker mit hölzernen Armlehnen und Vergitterung im hinteren Teil sowie langem Dach nach Vorne. 

Foto mitte: Verschiedene Typen des Gefährtes u.a. auch die Wassertanks sichtbar.

Foto unten: Remorque-Fahren macht müde: Remorque Fahrer beim Powernap.

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