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Es werden Posts vom Oktober, 2016 angezeigt.

304/2016 - Diwali Rangoli

Den Vormittag am Diwalisonntag nutzen wir, um unsere Eingangstreppe mit Rangoli zu schmücken. Dazu werden Farbpigmente auf Stoffschablonen verteilt, die dann auf dem Boden bunte Muster und Symbole erzeugen. Am Ende dürfen natürlich am Diwalifest einige Kerzen und Dias nicht fehlen. Happy Diwali!

Video: Rangoli im Eingang

303/2016 - Happy Diwali

302/2016 - Diwali mit Luke Skywalker

Diwali und Halloween fallen dieses Jahr auf den gleichen Tag. An Jamals American Embassy School (AES) ist natürlich Halloween eine grosse Sache. Und in Delhi und Indien allgemein natürlich Diwali. Das Halloween-Motto an der Schule ist "Star Wars". Es bietet sich die einmalige Chance, dass Luke Skywalker und Prinzessin Leia gemeinsam mit Krishna und Lakshmi das Diwali-Licht entzünden. 


Foto oben: Diwali Feierlichkeiten an Kirans (indischem) Kindergarten Foto unten: Kostümvorbereitungen für die Halloween Party an der AES

293/2016 - der Star der Blabla-Couture

(...) Du redest und redest,  ob's früh oder spät ist, hast zu Allem was zu sagen,  wo Du weißt worum es geht, Es ist klar,  Du bist der Star, Der bla bla - Couture Und deine Kumpels vom Stammtisch,  die lieben Dich dafür (...) "Na dann mach doch", Fischmob
Der große Kongress-Saal der Habitat Konferenz ist den offiziellen Delegierten, den politisch Gesandten, vorbehalten. Eine Liveschaltung in einen kleineren Saal existiert, so dass auch die normalen Teilnehmer die Reden und Wortbeiträge zum politischen Prozess der "New Urban Agenda" mitverfolgen können. Der tiefere Sinn dieser ganzen Diskussion bleibt mir jedoch schleierhaft, da der Text der "New Urban Agenda" ohnehin schon vor Beginn der Konferenz weitgehend feststand. 
Spannend und inspirierend sind aus meiner Sicht die vielen Sideevents, Workshops und Expertendiskussionen. Das alles gleicht einem riesigen Wissensbasar. Bei einem dieser kleinen Sideevents zum Thema Landgovernance des schwedischen Ministeriums …

292/2016 - UN-exklavisch

Das Gelände des Habitat Kongresses ist ein grosser innerstädtischer Park in der Innenstadt von Quito. Man sagt, dass Gelände sei für die Zeit des Kongresses unter UN Verwaltung. Eine UN-Enklave. Überall stehen markante Wachfrauen und Wachmänner in UN-typischen hellblauen Uniformen.

Die Zugangskontrolle ist mit den Besuchermassen in den ersten Tagen überfordert. Mehrere Stunden muss ich warten, während die Sonne senkrecht ohne Erbarmen Nase und Ohren brät. 

Der innere Bereich ist zweigeteilt. Neben dem eigentlichen Kongressbereich mit einer Vielzahl grosser und kleiner Veranstaltungssäle gibt es den Bereich mit den Länderpavillons, der eher wie eine grosse Messe aussieht. 
Foto oben: Eingang zum Bereich mit den Länderständen Foto unten: Einer der grösseren Kongress-Säle

291/2016 - dem Himmel so nah

Quito hat die Haare schön. Wenn schon die Welt in Form der Stadtplanerelite zu Besuch kommt, darf es stadträumlich nicht aussehen wie bei Hempels unterm Sofa. Quito hat aufgeräumt. Quito hat Schilder aufgestellt, auf denen draufsteht, dass Quito schön ist. Quito hat viele Männer in Uniform und Körperpanzerung bereitgestellt.

Und sonst? Die Luft ist so klar. Der Himmel so nah. Grüne Vulkanhänge - wunderbar. In den Strassen der Innenstadt ist abends durchgehend Partystimmung. Mit dem Aufräumen kommt eben auch die Feierlaune. 
Foto: Mondunter- und Sonnenaufgang am ersten Morgen. Im Hintergrund Quitos latenter Schrecken: der Hausvulkan "Pichincha".

290/2016 - zum anderen Ende der Erde

Habitat III, die UN-Konferenz zu Themen der globalen Stadtentwicklung findet alle 20 Jahre statt. Diesmal in Quito, Ecuador. Diesmal auch mit Georg.

Von Delhi aus betrachtet gibt es kaum einen Ort auf dem Planeten, der weiter entfernt ist als Quito. Die Anreise dauert folgerichtig über 33 Stunden und geht in meinem Fall über London und Miami. Alles läuft reibungslos. 
Foto: Der Eingang zum Panamakanal