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Babalooney und Ginger

Das "Ministry of Cat" in Phnom Penh ist das Café einer NGO, die sich um Katzen in Not kümmert. Dort wird diesen Katzen eine Unterkunft gegeben, und es werden neue Besitzer vermittelt. Ausserdem ist das Ministry of Cat ein Katzenhotel, in dem man tageweise seine Katze(n) abgeben kann, wenn man selber auf Reisen ist. Uns wurden auf diesem Wege zwei kleine Kätzchen von einem lokalen Tempel/Pagode vermittelt, wo die beiden in Not geraten waren. Am 14. August 2022 - einem Sonntag - haben wir zusammen mit den Jungs (für die es eine komplette Überraschung war!) die beiden kleinen abgeholt. Seitdem verzücken und versüssen sie uns jeden Tag. Foto: Babalooney und Ginger im Poäng-Sessel. 

Strandkram sammeln

Es ist die Ästhetik von maritimem Müll, die mich in ihrem Bann hält. Nicht jede Art von Müll, aber jener Kram, der irgendwie aus etwas hochwertigeren Materialien besteht. Plastiktüte und Strohhalm: nö. Ein Tau, ein Netzschwimmer oder ein Holzbrett: klares ja! Wenn diese Dinge über längere Zeit dem Salzwasser, der Sonne und dem Schleifen des Sandes ausgesetzt sind, vielleicht noch Meeresgetier seine Spuren hinterlässt, dann entsteht die wunderbare Patina, die Geschichten erzählt. Schon mein Papa war dieser Schönheit verfallen und hat unablässig Strandgut gesammelt und nach Hause gebracht. Mein Elternhaus war voll damit. Und ebenso voll mit Kunst und Arrangements gemacht aus diesen Gegenständen. Irgendwie haben diese gealterten Gegenstände nämlich die geheime Macht, die Kreativität und den Schöpfergeist zu beflügeln. Man will etwas damit machen. Den Sachen einen neuen Sinn geben - sie kombinieren mit anderem Krams. Foto oben: kleinteiliges Strandgut von der Insel "Koh Ta Kiev"

Das Haus gemusselt

Den Kram im Haus arrangieren. Den gewohnten Dingen in der neuen Box eine Ordnung geben. Den Kram in Szene setzen.   Mal sind es grosse Sachen und Entscheidungen, die getroffen werden müssen: Wo und wie sollen das Sofa und die Sessel stehen?   Und mal sind es kniffelige und frikkelige (2) Probleme, die nach smarten Lösungen verlangen: Wie hänge ich eine Lampe auf, ohne in die Decke zu bohren?   Und dann ist es oft dieses intensive bei sich und den Dingen Sein, wenn man Sachen einen neuen Sinn gibt, sie durch Kombination verändert oder transformiert: Die aufgeschnittene Plastikmilchflasche wird der Behälter für die Hängepflanze und weil das Holzregal aus Vietnam so entsetzlich gewackelt hat, ziert nun ein Kronkorken als Höhenausgleich das eine Bein.   Und das ist es also, wenn man herummusselt (1) und die Dinge so hintüdelt (3). Bild: Georg hat die Lampe aufgehangen (an zwei an der Gipskarton-Decke verkanteten Bambusstangen) und verdrahtet sie gerade.  Und hier kommen die Worterklärungen

Bananen, Bananen, Bananen

Bananenpflanzen begleiten uns schon eine ganze Weile auf unseren verschiedenen Stationen und Wohnorten. Aber so nah und imposant wie auf dem Grundstück unseres neuen Hauses in Phnom Penh waren sie uns noch nie. Schon in unserer Wohnung in Braunschweig hatten wir eine für Deutschland recht imposante Bananenpflanze, die bestimmt auch deshalb im nicht-tropischen Niedersachsen so gut gedieh, weil wir sie immer hin und wieder mit unter die Dusche ins warme Badezimmer nahmen. Später in Manica, im Herzen Mosambiks, haben wir gegenüber einer kleinen Bananenplantage gewohnt. Dann und wann haben uns die riesigen Spinnen und andere überdimensionalen Insekten von dort besucht. Und natürlich gab es auch in Indien immer und überall in der Nachbarschaft imposante Bananenstauden.   Doch nun in Phnom Penh sind wir den Bananen so nah wie nie zuvor. Obwohl unser Grundstück bei unserem Einzug ins neue Haus relativ karg und kahl ist, gibt es im hinteren Bereich ca. 6 imposante Bananenbäume von etwa 4m Höhe

Haus und Schreibtisch in Phnom Penh

Nach unserer Ankunft in Kambodscha im Dezember 2021 haben wir zwei Monate in einer Apartment-Wohnung in Phnom Penh gewohnt. Zwei Schlafzimmer, Wohn-/Esszimmer und Küche haben für das Nötigste gereicht. Dazu gab es auf dem Dach noch einen sehr netten Gemeinschaftspool mit Gym. Aber auf Dauer war es dann natürlich schon zu eng.   Seit Anfang März 2022 sind wir nun in ein Haus mit kleinem Garten umgezogen. Es liegt in einem relativ neuen Stadtquartier nahe der Schule auf die Kiran und Jamal gehen. Weil alle Häuser vom gleichen Investor in dem gleichen Stil gebaut wurden und weil alles noch irgendwie künstlich und neu aussieht, nennen wir es "Playmobil-Siedlung".  Wir genießen den vielen Platz, den wir nun für uns haben, sehr. Nach Wochen und Monaten der räumlichen Enthaltsamkeit und des Lebens aus dem Koffer freuen wir uns, nun wieder in den eigenen vier Wänden zu wohnen. In Kürze kommt auch unser Containerkram an, und dann wird das Echo in den Räumen auch weniger hallen.  Als e

Mach das Dach

Die Architektur hält Tricks bereit, wie der warmen Klimazone in Kambotscha zu begegnen ist. Es sind Gebäude, die ganz ohne Technik und Energieverbrauch trotzdem ein gutes Raumklima erzeugen. Weniger ist mehr. Es braucht zunächst ein hohes Dach. Und es braucht im unteren Bereich entweder gar keine Wände, oder luftdurchlässige Wände. Die Hitze wird fern gehalten. Und der verschattete Bereich wird von Luft durchströmt. Fertig.   "Mama Thai" - ein Restaurant in der Innenstadt von Phnom Penh funktioniert so. Ein riesiges Dach auf ca. 10m Höhe überspannt einen Raum, in dem dann aus Holz mehrere offene Ebenen zum Sitzen und Speisen einladen.  Eine Kommunalverwaltung bei Battambang funktioniert so. Der kommunale Rat tagt unter dem hohen Dach quasi im Freien und zu beiden Seiten gibt es je zwei weitere Büroräume die eher geschlossen sind. Das Dachwasser wird in einem kleinen Teich hinterm Haus gesammelt, welches tagsüber zusätzlich kühlt.   Dieses uralte Design ist lässig, smart und m

Die wassergekühlte Remorque Rickshaw

Die normale indische Bajaj-Motor-Rickshaw, wie es sie auch in vielen anderen Ländern (auch in Cambodia) gibt, bietet den Fahrgästen eine Sitzbank, auf der zwei Erwachsene oder auch zwei Erwachsene und ein Kind bequem sitzen können. Als Familie mit zwei Jungs, deren Beine stetig länger werden, wird es für uns zunehmend schwierig, alle zusammen auf so einer Rückbank komfortabel Platz zu finden - gerade wenn es über längere Strecken in der Stadt geht.   Wie gut, dass es in Phnom Penh zusätzlich zu den normalen "indischen Rickshaws" auch die lokalen Remorque-Rickshaws gibt. Hier ist ein Anhänger (Französisch "Remorque") an einem Moped befestigt. Auf diesem überdachten Anhänger gibt es zwei gegenüberliegende Bänke mit Armlehnen. Vier Personen können so bequem fahren und schauen sich dabei an. Das Dach reicht bis über den Fahrer des Mopeds nach vorne heraus. Und weil ein Moped dieses Typs kaum dafür motorisiert ist, bis zu 5 Personen zu bewegen, droht die Maschinerie stet

Koh Rong Island Schnorcheltour

Unser Start ins Neue Jahr am 1. Januar beginnt mit einer Bootstour. Das offene rote Holzboot mit dem langsam tuckernden Dieselmotor bringt uns zu entlegenen Buchten und anderen Stränden der Insel. Der monotone Takt der Maschine und das Schaukeln der Wellen schafft eine angenehme Ruhe. Vom Boot fallen wir zum Schnorcheln ins halbtiefe Wasser, wo wir über den Korallen und bunten Fischen dahin schweben. Die Seeigel mit ihren extrem langen Stacheln lassen die Jungs durch ihre Schnorchel aufquieken. Und wir sehen Nemos (Clownfische) bei ihrem Versteckspiel in den     Seeanemonen. Immer wieder passieren wir andere Boote. In der Abenddämmerung halten wir noch zum Angeln an. Erschöpft stärken wir uns beim Abendessen mit frischem Ananassaft. Video: Auf Schnorchelfahrt

Metaphorische Wunsch-Lampions zum Neujahr

Die Erwartungen an die vom Hotel organisierte Sylvesterparty sind bei uns flach wie der Sandstrand, auf dem das Essen und das Buffet stattfindet. Direkt an der Wasserkante brennen einige Fackeln und von einem Boot auf dem Wasser werden gelegentlich kleinere Raketen in den Himmel geschossen. Die Palmen sind mit Lichterketten umwickelt und die Musik aus den Lautsprecherboxen mischt sich mit dem seichten Meeresrauschen.   Aber dann, gegen halb zwölf werden an einem freien Tisch vom Hotelpersonal Lampions aus dünnem Seidenpapier mit einem mittigen Wachsring an die Gäste verteilt. Auf das (noch zusammengefaltete) Papier kann man mit einem Filzstift etwas Persönliches schreiben, was man an diesem besonderen Tag in den Himmel senden möchte. Vielleicht sind es Wünsche für die Zukunft? Vielleicht sind es Dinge aus dem vergangenen Jahr, die man loslassen möchte? Vielleicht sind es Träume oder Dankbarkeiten?   Gemeinsam gehen wir mit unserem Lampion barfuss durch den Sand zu einer der Fackeln im

Nachtschwimmen mit den Plankton Sternen

"(...) You, I thought I knew you;  You I cannot judge;  You, I thought you knew me;  This one laughing quietly underneath my breath;  Nightswimming;  The photograph reflects, every streetlight a reminder;  Nightswimming deserves a quiet night, deserves a quiet night" / R.E.M. Nightswimming Auf Koh Rong Island gibt es Plankton, welches im Wasser nachts leuchtet. Um das gut sehen zu können, muss man allerdings mit dem Boot raus aufs Meer in eine Bucht fahren, in der es möglichst dunkel ist. Auch Mondschein stört. Und man sollte mit Schnorchelausrüstung ins Wasser gehen. Die Vorstellung in völliger Dunkelheit in einem tropischen Meeres-Gewässer irgendwo in einer Bucht baden zu gehen, schreckt uns zunächst ab. Erst als eine andere Familie mit Kindern davon schwärmt, sind wir bereit es doch zu wagen. Nachdem wir in der Dunkelheit auf dem kleinen offenen Boot aufs Meer getuckert sind, kostet es Überwindung in das schwarze Wasser hinein zu gleiten. Der schwarze Sternenhimmel über un

Urlaub im Klischee-Bildschirmhintergrund

Zuletzt hatten wir dieses Gefühl auf den Andaman Islands. Wenn die Szenerie um einen herum wie aus einem Urlaubskatalog aussieht. Oder wie ein Bildschirmhintergrund für einen Zoom-Call. Die Linien im Sand unter dem glasklaren Wasser sind zu perfekt gewellt. Das Türkisgrün des Wassers wirkt wie mit einem Filter nachbearbeitet und überzeichnet. Und dann sind auch noch diese Boote so perfekt farblich kontrastierend abgestimmt und hinkomponiert, dass man skeptisch wird.   Alleine der herumliegende Plastikmüll oder einige größere Fischerboote dann und wann am Horizont, die eine rußende Abgasfahne hinter sich herziehen, rücken das Realitätsbild wieder zurecht. Bild: Frühstückstisch vor realem Zoom-Hintergrund

Weihnachtliche 8K ohne Schaf

Mein erster Lauf in Kambotscha. Barfuss und mit schwitzigem Lächeln im Gesicht: Am Weihnachtstag einen ziemlich traumhaften Strandlauf über eine Distanz von 8 Kilometern auf Koh Rong Island hingelegt. Bei sonnigen 28 Grad und kaum Laufbreite zwischen Wasser und losem Sand für mich kein ganz leichtes Vorhaben.   Aber die Tradition will es so. Ja, Gott will, dass wir am Weihnachtstag einen Lauf machen. Schliesslich schickt er die Heiligen Drei Könige und die Hirten auf eine Reise, die unmissverständlich als Lauf gedeutet werden sollte. Nur die bonzigen drei Könige entziehen sich durch Wahl eines alternativen Verkehrsmittels (Kamele) dieser körperlichen Laufertüchtigung. Genaue Distanz und Geschwindigkeit der Hirten sind nicht übermittelt aber letztlich auch unerheblich. Was zählt sind der Nachhaltigkeitsgedanke und der Wille zur körperlichen Fitness und innerer Achtsamkeit, die dieses göttliche Ereignis erreichen will. Gott ist auch hier mal wieder absoluter Vorreiter und Vorbild in Sach

Koh Rong Island

Per chinesisch aufgepimpter Limousine geht es am frühen morgen des 23.12. für uns von Phnom Penh nach Sihanoukville am Meer. Die Fahrt dauert etwa fünf Stunden. Dort wartet ein offenes Motorboot mit dem wir eine weitere Stunde auf die Insel "Koh Rong" übersetzen.  Die Stimmung und das Licht über dem Meer bei bedecktem Himmel und sporadischen Nieselregen ist sehr eigentümlich. Die Holzhütten des Resorts stehen direkt auf dem Strand unter den Palmen - daneben der geschmückte Weihnachtsbaum.   Foto: Heiligabend auf Koh Rong Island 

24/12 . Weihnachten 2021

23/12 . Weihnachtsbäume und Kränze

Am 17.12.2021 haben wir Indien gen Phnom Penh verlassen. Und weil gleichzeitig Adventszeit (Countdown für Weihnachten) ist, gibt es hier den (hoffentlich) täglichen Adventskalender mit kleinen Geschichten und Bildern.   Heute: 23/12 . Weihnachtsbäume und Kränze Indien steht auf Weihnachten. Und ganz besonders steht der indische Einzelhandel auf Weihnachten. Aber nach deutschen Standards fällt die hiesige Dekoauswahl weit hinter das zurück was wünschenswert ist. Es wird massenhaft    Weihnachtsplastikkrempel angeboten, von der chinesische Designer glauben, dass er irgendwie weihnachtlich sei. Ist er aber nicht.  Neben der Option des Selbermachens gibt es dann aber doch immer wieder mal die Nadel im Heuhaufen des Weihnachtsdekoangebots zu finden. Gegenstände, die überraschen, weihnachtlich passend erscheinen und sogar neue Ideen und Interpretationen von Weihnachtsdekoration liefern. Meist sind dies hier in Indien handwerklich hergestellte Werkstücke.  Foto: Weihnachtsbaum aus leeren Wein

22/12 . Ankunft in PP

Am 17.12.2021 haben wir Indien gen Phnom Penh verlassen. Und weil gleichzeitig Adventszeit (Countdown für Weihnachten) ist, gibt es hier den (hoffentlich) täglichen Adventskalender mit kleinen Geschichten und Bildern.   Heute: 22/12 . Ankunft in PP Nach kurzem Flug von Singapur noch Phnom Penh kommen wir gut in Kambodscha an. Alle Fluggäste werden im Flughafen auf Corona getestet und erst bei negativem Test aus dem Flughafengebäude herausgelassen. Auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel in der Stadt erscheint uns die Luft so klar und die Strassen recht ruhig. Wir spazieren am Abend durch die Nachbarschaft des Hotels. Wir besuchen am nächsten Tag das GIZ Büro. Wir fahren mit der Rickshaw durch die Stadt und verbringen Zeit in einem sehr netten Kinderpark mit Restaurant am Flussufer. Und natürlich zünden wir die vierte Kerze an unserem Adventskranz mit Traveltanne an.   Es gibt natürlich viel Neues zu sehen und zu entdecken und die Menschen sind sehr freundlich. Kurzum: Phnom Penh bereitet

21/12 . Erstmal Singapur

  Für uns läuft der Indien-Cambodia Countdown. Am 17.12.2021 haben wir Indien gen Phnom Penh verlassen. Und weil gleichzeitig Adventszeit (Countdown für Weihnachten) ist, gibt es hier den (hoffentlich) täglichen Adventskalender mit kleinen Geschichten und Bildern.  Heute: 21/12 . Erstmal Singapur Um nach Cambodia zu fliegen, müssen wir über Singapur reisen. Dies ist die einzige zur Zeit mögliche Flugroute. Weil: Lediglich Länder, die mit Indien eine so genannte Airbubble haben (eine Art gegenseitige Übereinkunft, Flüge stattfinden zu lassen), sind per Luftweg aus Delhi zu erreichen. Singapur gehört dazu.  Weil zudem direkte Anschlussflüge aus Indien kommend, ausgeschlossen sind, müssen wir dort mit den geltenden Coronaregeln einreisen und können dann erst im Anschluss weiter reisen.  Das kostet viel Zeit und Nerven (weil viele Formulare ausgefüllt werden müssen und Tests zur richtigen Zeit vorliegen müssen, etc). Aber es klappt soweit alles gut. Foto: Gardens by the Bay / Singapur

20/12 . Das Hochbett

Für uns läuft der Indien-Cambodia Countdown. Am 17.12.2021 planen wir Indien gen Phnom Penh zu verlassen. Und weil gleichzeitig Adventszeit (Countdown für Weihnachten) ist, gibt es hier den (hoffentlich) täglichen Adventskalender mit kleinen Geschichten und Bildern.   Heute: 20/12 . Das Hochbett Jamal und Kiran haben sich irgendwann zur Mitte unseres Indien Aufenthaltes ein Hochbett gewünscht. Konkret wollten sie ihre beiden Betten, die nebeneinander stehen, behalten aber als Hochbett haben. Also quasi Betten höher legen.  Als erstes habe ich also beide Betten mit Bolzen mittig fest zusammengeschraubt. Dann 6 Pfosten gebaut auf denen das gesamte Bett stehen würde. Vier Eckpfosten, zwei mittige Pfosten. Und von den vier Eckpfosten zwei mit Stiege zum Hochklettern.  Wir hatten viel Spass mit dem Bett und dem Raum darunter. Es wurde einmal von einer Umzugsfirma ab- und wieder aufgebaut. Nun reist das Bett nach Phnom Penh. Ob und wie wir es da wieder aufbauen ist noch ungewiss.  Foto: Hoch

19/12 . Delhiwohnung 3

Für uns läuft der Indien-Cambodia Countdown. Am 17.12.2021 planen wir Indien gen Phnom Penh zu verlassen. Und weil gleichzeitig Adventszeit (Countdown für Weihnachten) ist, gibt es hier den (hoffentlich) täglichen Adventskalender mit kleinen Geschichten und Bildern.   Heute: 19/12 . Delhiwohnung 3 Während der 8 Monate Corona Lockdown, die wir in Deutschland verbringen mussten, erreicht uns die Hiobsbotschaft aus Delhi, dass unsere Vermieterin das Haus verkaufen möchte, und daher den Mietvertrag kündigt. Aus der Ferne suchen wir also eine neue Wohnung, schliessen den Mietvertrag und machen den Umzug. Incredible India - incredible Shanti (die das meiste davon organisiert). Alles klappt erstaunlich geschmeidig. Und als wir nach der langen Abwesenheit nachts vom Flughafen mit unserem Gepäck ankommen - in der neuen Wohnung mit unseren ganzen Möbeln fertig eingerichtet - sind wir ziemlich verblüfft. Die Vermieter sind sehr nett und die Gegend (Shanti Niketan) ist genial mit einem sehr ruhige

18/12 . Drei Packen weniger zwei Packen - der imaginäre Seefrachtcontainer im Wohnzimmer

Für uns läuft der Indien-Cambodia Countdown. Am 17.12.2021 planen wir Indien gen Phnom Penh zu verlassen. Und weil gleichzeitig Adventszeit (Countdown für Weihnachten) ist, gibt es hier den (hoffentlich) täglichen Adventskalender mit kleinen Geschichten und Bildern.   Heute: 18/12 . Drei Packen weniger zwei Packen - der imaginäre Seefrachtcontainer im Wohnzimmer.  Das grosse Packen und Auseinanderbauen unseres Hausrats hat den Effekt, dass der Sinn und Zweck eines jeden Gegenstandes von uns hinterfragt wird. Der grosse Überblick und das wundersame Chaos erleichtert das Ausmisten und Loswerden von Dingen.  Den Rest macht die Umzugsfirma. Während wir im Hotel untergekommen sind, packen ca. 15 Männer alles in Kartons. Um sicher zu stellen, dass dann all die Boxen in einen 20 Fuss Container passen, stapeln sie am Ende des Einpackens sämtliche Kisten und Boxen im Wohnzimmer in der Form des Containers übereinander. Welch´ imposanter Anblick: der imaginäre 20 Fuss Seefrachtcontainer in unsere

17/12 . Mein letzter indischer Workshopmarathon

Für uns läuft der Indien-Cambodia Countdown. Am 17.12.2021 planen wir Indien gen Phnom Penh zu verlassen. Und weil gleichzeitig Adventszeit (Countdown für Weihnachten) ist, gibt es hier den (hoffentlich) täglichen Adventskalender mit kleinen Geschichten und Bildern.   Heute: 17/12 . Mein letzter indischer Workshopmarathon Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, Partnerinstitutionen, akademischen Einrichtungen, NGOs und vielen anderen erfolgte in den Jahren ohne Corona natürlich meist über Workshops und Kongresse / Symposien, die wir organisiert haben. Dieser Austausch machte einen gewichtigen Teil meiner Arbeit aus. Und als das auf einmal alles ins Virtuelle verschoben werden musste, brach damit die Magie des zwischenmenschlichen Austausches fast komplett weg.  Umso schöner, dass in meiner vorletzten Wochen in Delhi nochmal an drei Tagen verschiedene Treffen unter strengen Coronaauflagen in einem Hotel in der Stadt möglich waren. Fast alle waren sie da - und die Meetings wurden im

16/12 . Nimbu Pani

Für uns läuft der Indien-Cambodia Countdown. Am 17.12.2021 planen wir Indien gen Phnom Penh zu verlassen. Und weil gleichzeitig Adventszeit (Countdown für Weihnachten) ist, gibt es hier den (hoffentlich) täglichen Adventskalender mit kleinen Geschichten und Bildern.   Heute: 16/12 . Nimbu Pani Das Getränk namens "Nimbu Pani" ist als Durstlöscher Nummer 1 die Apfelschorle Indiens. Es handelt sich dabei um eine einfache Limonade aus Zitronensaft und Wasser. "Nimbu" sind kleine limettenartige, grün-gelbliche Zitrönchen. "Pani" bedeutet Wasser. Das Getränk ist sowohl an jeder grösseren Strassenecke als auch in Restaurants für wenig Geld erhältlich. Für den eigenen Haushalt kauft man die "Nimbus" im Dutzend und presst sie aus. Nach dem Auffüllen mit Wasser kann mit Zucker ("Nimbupani sweet") oder Salz ("Nimbupani salty") oder beidem ("Nimbupani mixed") abgeschmeckt werden. Oder man lässt das Nachwürzen und trinkt "Ni

15/12 . Unser Delhi-Auto

Für uns läuft der Indien-Cambodia Countdown. Am 17.12.2021 planen wir Indien gen Phnom Penh zu verlassen. Und weil gleichzeitig Adventszeit (Countdown für Weihnachten) ist, gibt es hier den (hoffentlich) täglichen Adventskalender mit kleinen Geschichten und Bildern.   Heute: 15/12 . Unser Delhi-Auto Der Honda wurde uns von einem windigen Autohändler in Delhi zu einem ziemlich überteuerten Preis angedreht. Hinterher, als der Mann schon weit verschwunden war, stellte sich heraus, dass am Tacho herumgedreht wurde, Öl leckt und auch sonst viel nicht in Ordnung war. Aber die ebenso windigen lokalen Autoreparateure haben stetig fleissig die auftretenden Mängel behoben (und dann und wann vermutlich ebenso das Fahrzeug als Ersatzteillager für andere Reparaturen genutzt).  Das alles hat Nerven und Geld gekostet, aber dennoch hat uns das Auto nie richtig im Stich gelassen. Bei den zahlreichen Überlandfahrten war es immer zuverlässig. Und in der Stadt schnurrt es durch den chaotischen Verkehr.  W

14/12 . Die VW Sektflasche

Für uns läuft der Indien-Cambodia Countdown. Am 17.12.2021 planen wir Indien gen Phnom Penh zu verlassen. Und weil gleichzeitig Adventszeit (Countdown für Weihnachten) ist, gibt es hier den (hoffentlich) täglichen Adventskalender mit kleinen Geschichten und Bildern.   Heute: 14/12 . Die VW Sektflasche Als wir uns mal irgendwann um das Jahr 2013 in Heide ein VW Auto gekauft haben, hat uns der Händler nach unterzeichnetem Kaufvertrag eine Sektflasche mit VW Lable geschenkt. Weil wir stets angenommen haben, dass es sich bei dem Getränk um üblen Fusel handeln müsse, haben wir die Flasche nie angerührt.  Cambodia möchte nicht, dass Expats Alkohol mit ins Land bringen, und so haben wir uns entschlossen, diese Flasche Sekt bei der Versteigerung unseres Krempels mit feilzubieten. Für 10 Euro hat sie nun den Besitzer gewechselt. Es ist davon auszugehen, dass dieser professionelle Händler sie wiederum weiter verkaufen wird. Wie dieser dann mindestens 10 Jahre alte Sekt schmecken wird, bleibt als